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Rost und Frings vor Nordderby Kritiker ihrer Ex-Vereine

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Rost und Frings vor Nordderby Kritiker ihrer Ex-Vereine

13.09.2021, 12:39 Uhr | dpa

Rost und Frings vor Nordderby Kritiker ihrer Ex-Vereine. Torsten Frings

Torsten Frings, ehemaliger Werder-Profi. Foto: Friso Gentsch/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Vor dem Zweitliga-Spitzenderby zwischen Werder Bremen und dem Hamburger SV am Samstag erinnern zwei ehemalige Profis der beteiligten Vereine an die Duelle der Vergangenheit. "Für mich war das DFB-Pokal-Halbfinale das geilste Spiel, das war von der ersten bis zur letzten Minute Nervenkitzel pur", sagte Ex-Werder-Spieler Torsten Frings im Interview des "Kicker" (Montag) über die vier Nordderbys binnen 19 Tagen in der Saison 2008/09. Werder war sowohl im DFB-Pokalhalbfinale, in den UEFA-Cup-Halbfinals und im Meisterschaftsduell erfolgreich.

Der damalige HSV-Torwart Frank Rost meinte: "Bitter war: Wir haben damals eigentlich eine richtig gute Saison gespielt, mit drei Titelchancen bis in die finale Saisonphase. Aber wir haben es nicht geschafft, die Dinge zu vollenden. Das ist leider bis heute das Hamburger Problem." Rost beklagte, dass viele mit der Erwartungshaltung in Hamburg "überhaupt nicht umgehen" könnten.

Ex-Nationalspieler Frings meinte über Erstliga-Absteiger Werder: "Hier träumen ja einige davon, dass man direkt wieder aufsteigt. Mit Markus Anfang ist jetzt ein guter Trainer da, aber ich glaube bis heute, dass einige im Verein nicht kapiert haben, wo man mittlerweile steht." Für einen radikalen Neubeginn fehle der Mut. Jeder klammere sich an sein Amt. Frings: "Da mache ich mir schon ein paar Sorgen."

Seinen ehemaligen Teamkollegen Frank Baumann, der jetzt Sport-Geschäftsführer ist, sieht der 44-Jährige als Hauptverantwortlichen. "Wenn es keine Konsequenzen für die handelnden Personen gibt, so muss zumindest mal damit begonnen werden, konsequent zu handeln, denn der HSV ist schon ein warnendes Beispiel dafür, wo dauerhafte Unruhe hinführen kann."

Rost, der in seiner Karriere auch für Werder spielte, kritisierte den wechselhaften Kurs der sportlichen Führung beim HSV. Diese sollte sich nicht danach auszurichten, "wie im Nachhinein etwas gelaufen ist, sondern ich muss einer Überzeugung folgen", sagte der 48-Jährige. "Die fehlt mir, deshalb sage ich: So kann es nicht funktionieren." Frings will zum Derby ins Stadion gehen, Rost meinte: "Ich verfolge es inzwischen emotionslos."

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