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RS-Virus in Bremen verbreitet sich: "Kommen an unsere Grenzen"


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RS-Virus in Bremen verbreitet sich: "Kommen an unsere Grenzen"

Von t-online, tme

Aktualisiert am 29.11.2022Lesedauer: 2 Min.
Wegweiser zum Klinikum Bremen-Mitte: Besonders die Kinderkliniken des Klinikverbunds stoßen wegen des RS-Virus an ihre Grenzen.
Wegweiser zum Klinikum Bremen-Mitte: Besonders die Kinderkliniken des Klinikverbunds stoßen wegen des RS-Virus an ihre Grenzen. (Quelle: Stengel/imago-images-bilder)
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In Bremen steigen stationäre Aufnahmen von Kindern wegen einer RS-Virus-Infektion. Kliniken haben keine freien Betten mehr. Besserung ist nicht in Sicht.

Aktuell verzeichnen Ärzte in ganz Deutschland eine rasant steigende Anzahl von Infektionen mit dem RS-Virus bei Kindern. Das Virus löst eine Erkrankung der Atemwege aus – und immer mehr Kinder müssen deswegen in Kinderkliniken behandelt werden. In Bremen ist die Situation weiterhin angespannt, wie der Chefarzt des Eltern-Kind-Zentrums, Dr. Martin Claßen, t-online sagt.

"Gestern Abend kam eine Schwester zu mir und sagte mir, dass wir in der ganzen Region kein freies Bett mehr haben", so der Mediziner. Zwar habe sich die Situation im Vergleich zu vor zwei Wochen nicht verschlechtert, als t-online erstmals über die starke Belastung in Bremen berichtet hatte. "Wir versuchen, mit aller Kraft die Versorgung gut aufrechtzuerhalten", so Claßen. Dennoch: "Dabei kommen wir aber auch an unsere Grenzen."

Dr. Martin Claßen, Klinikdirektor des Eltern-Kind-Zentrum Prof. Hess: Er beobachtet momentan eine hohe Auslastung in den Kinderkliniken der Region.
Dr. Martin Claßen, ehemaliger Klinikdirektor des Eltern-Kind-Zentrum Prof. Hess: Er beobachtete eine hohe Auslastung in den Kinderkliniken der Region. (Quelle: Eltern-Kind-Zentrum Prof. Hess)

Das würde sich vor allem auch deswegen zeigen, weil das RS-Virus in diesem Jahr zum Teil heftigere Erkrankungen auslösen würde. Und: "Es sind dieses Jahr einfach viel mehr". Das liege laut dem Mediziner vor allem daran, dass sich in den letzten Jahren nur wenige Kinder mit dem RS-Virus infizieren konnten, weil aufgrund der Kontaktbeschränkungen und der Hygienemaßnahmen nur wenige Kontakte stattgefunden hätten.

RS-Virus in Bremen: Corona verschärft Situation

Weiterhin Sorge bereitet dem Mediziner die Situation wegen der Corona-Pandemie. "Da wir zu Beginn der Pandemie nicht ausgelastet waren, wurde das Personal auf den Corona-Stationen eingesetzt, nun fehlt es", so Claßen. Das führe dazu, dass auf einer Station, wo rein real noch Betten zur Verfügung stünden, keine Kinder mehr aufgenommen werden könnten. "Denn durch die Pflegepersonaluntergrenzen dürfen wir nur so viele Patienten aufnehmen wie durch die Personalgrenzen vorgeschrieben."

Und eine Besserung scheint wohl nicht in Sicht. "Das RS-Virus ist eine typische Erkrankung in der kalten Jahreszeit. Die Erkrankungen werden sicherlich bis März weitergehen."

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Verwendete Quellen
  • Telefonat mit Dr. Martin Claßen
  • Eigene Recherche
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