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Bremen: Behörde mahnt zur Vorsicht bei Osterfeuern


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Bremer Behörde mahnt zur Vorsicht bei Osterfeuern

Von dpa
Aktualisiert am 06.04.2022Lesedauer: 2 Min.
Ein Osterfeuer (Archivbild): Zwei Jahre lang war der Brauch wegen der Corona-Pandemie nicht möglich.
Ein Osterfeuer (Archivbild): Zwei Jahre lang war der Brauch wegen der Corona-Pandemie nicht möglich. (Quelle: Martin Bäuml Fotodesign/imago-images-bilder)
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In Bremen und Niedersachsen werden wieder die Holzstapel aufgeschichtet: Nach einer zweijährigen Pause dürfen in diesem Jahr Osterfeuer entzündet werden. Dafür geben Nabu und Behörden wichtige Hinweise.

Ob in Bremen, Hannover oder Aurich – Hunderte Menschen werden sich am Osterwochenende im Freien versammeln, um die Tradition nach der pandemiebedingten Zwangspause wiederzubeleben.

Auch in diesem Jahr gibt es einiges zu beachten, damit das Feuer nicht zur Gefahr wird, mahnt die Bremer Innenbehörde. So sei es besonders wichtig, auf die Umgebung zu achten, niemanden mit Rauch zu stören oder das Feuer durch Treibstoffe anzufachen. Die Holzstapel sollten zudem kurz vor dem Anzünden umgeschichtet werden – so könnten Tiere, die sich eingenistet haben, aufgeschreckt werden und rechtzeitig fliehen. Verstöße gegen die Auflagen könnten mit einer Geldstrafe bis zu 500 Euro geahndet werden.

Nabu: So werden Osterfeuer nicht zu "Scheiterhaufen" für Tiere

Auch der Nabu Niedersachsen verwies auf die Gefahren für Tiere durch die traditionellen Feuer. "Alljährlich werden die Osterfeuer zum Scheiterhaufen für Käfer und Wildbienen, Hasen und Kaninchen, Igel und Spitzmäuse sowie einige weitere Arten", warnte Matthias Freter vom Nabu Niedersachsen bereits im März.

"Vor allem in diesem Jahr, wo Ostern in die späte Frühlingszeit fällt, sind diese Tiere bereits sehr aktiv." Die Gefahr könne minimiert werden, wenn Äste, Gestrüpp oder Stämme erst spät aufgehäuft und sicher und eng gelagert würden.

Die traditionellen Osterfeuer an Karsamstag sind in vielen Teilen Norddeutschlands ein beliebtes Treffen für Jung und Alt. In Ostfriesland heißen sie "Paaskefüür", wobei sich das plattdeutsche Wort "Paasken" (Ostern) vom jüdischen Passah-Fest ableitet. Dabei steht das Feuer für das Licht der Welt und für Hoffnung. Oft richten Freiwillige Feuerwehren, Dorfgemeinschaften oder Sportvereine die Feuer aus. Dazu wird Grünschnitt und brennbares Material gesammelt und auf freien Flächen dann zu Haufen aufgeschichtet. Die Feuer sollen den Winter vertreiben und den Frühlingsbeginn einläuten.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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