Tarif-Verhandlungen Warnstreik legt Nahverkehr in Dortmund lahm

Wegen eines Warnstreiks im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes steht der öffentliche Nahverkehr in Dortmund am Donnerstag bis Dienstende still.
Verdi hat erneut zum Streik im Nahverkehr aufgerufen. Am Donnerstag bleiben Busse und Bahnen in Dortmund komplett stehen. Die rund 2.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom DSW21 hätten die Arbeit zum Dienstbeginn um 4 Uhr niedergelegt, sagte Pressesprecher Frank Fligge am Morgen. Alle Busse und Bahnen seien im Depot geblieben. Der Streik dauert bis Dienstende um kurz nach Mitternacht. Am Freitag rechne er daher mit keinen weiteren Einschränkungen im Dortmunder Nahverkehr, erklärte Fligge.
Auch im Bereich der Müllentsorgung sind laut Verdi NRW verschiedene Warnstreiks in einer ganzen Reihe von Städten mit den Schwerpunkten Ruhrgebiet sowie Rheinland geplant. Hintergrund der Warnstreiks ist der Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst, wo es um Beschäftigte von Bund und Kommunen geht.
Verdi sowie der Beamtenbund dbb fordern für die bundesweit ungefähr 2,5 Millionen Beschäftigten 10,5 Prozent mehr Einkommen, mindestens aber 500 Euro mehr im Monat. Bei der zweiten Verhandlungsrunde hatte es trotz eines Arbeitgeberangebotes keine Annäherung der Tarifparteien gegeben. Die dritte Verhandlungsrunde ist für Ende März angesetzt.
- Nachrichtenagentur dpa