t-online - Nachrichten für Deutschland
Such IconE-Mail IconMenü Icon

Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland
Such Icon
HomeRegionalDortmundLokalsport

BVB gegen AC Mailand: Julian Brandt kritisiert seine Mannschaft


Dortmund-Star kritisiert eigene Mannschaft


Aktualisiert am 05.10.2023Lesedauer: 3 Min.
Nachrichten
Wir sind t-online

Mehr als 150 Journalistinnen und Journalisten berichten rund um die Uhr für Sie über das Geschehen in Deutschland und der Welt.

Julian Brand am Abend gegen Milans Yunus Musah: Der Dortmunder ist unzufrieden mit der Leistung der Borussen.Vergrößern des Bildes
Julian Brand am Abend gegen Milans Yunus Musah: Der Dortmunder ist unzufrieden mit der Leistung der Borussen. (Quelle: IMAGO/Borussia Dortmund v AC Milan/imago)

Nach der Nullnummer gegen den AC Mailand kritisiert Julian Brandt die Offensivleistung des BVB, blickt aber zugleich auch optimistisch nach vorne.

In einem intensiven Spiel hat der BVB dem AC Mailand in der Champions League ein 0:0 abgerungen, wartet aber damit weiter auf den ersten Gruppensieg. Nach Ansicht von Julian Brandt liegt das vor allem daran, dass die Offensive der Borussia noch nicht den Schwung der Vorsaison erreicht hat.

Unzufrieden mit dem bisherigen Verlauf der Spielzeit zeigte sich der Mittelfeldspieler im Interview nach der Partie dennoch nicht. Gerade in der Bundesliga, in der die Dortmunder am Samstag auf Union Berlin treffen, gibt’s für Brandt Grund zum Optimismus.

Julian Brandt über …

… den Spielverlauf gegen den AC Mailand: "Wir haben das Spiel in vielen Phasen – gerade in der ersten Halbzeit – gut kontrolliert. Wir haben aber über die 90 Minuten den Zug zum Tor und die klaren Chancen vermissen lassen. Das letzte Durchsetzungsvermögen hat gefehlt, wenn man auf die Kette zuläuft. Die letzte Idee, der letzte Pass, um auch klar zum Abschluss zu kommen. Um den Strafraum herum hatten wir ein, zwei Abschlüsse – gerade in der ersten Halbzeit, in der zweiten Halbzeit dann weniger."

… seine Einordnung des Ergebnisses: "Ich bin vorsichtig – ich möchte weder von einem Punktgewinn noch von einem Punkteverlust reden. Was dieser Punkt am Ende bedeutet, wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Man hat an dem Ergebnis aus Newcastle gesehen (4:1 gegen Paris), dass man nicht so richtig weiß, was man in dieser Gruppe am Ende bekommt."

… die Aussichten des BVB in der Champions-League-Gruppe mit Paris, Newcastle und Mailand: "Ich glaube, dass in dieser Gruppe vieles möglich ist. Es wird auch darauf ankommen, welche Form die Mannschaften an den Tag legen. Es sind vier Mannschaften auf Augenhöhe. Wir haben in Paris ein Scheißspiel gemacht, gegen Mailand war es jetzt ein ordentliches Spiel. Natürlich hatten wir uns mehr erhofft, weil wir zu Hause gespielt haben und unsere Heimstärke nutzen wollen. Aber ich habe nicht das Gefühl, ich werde für die Champions-League-Spiele in den nächsten Wochen zittrig. Da geht noch einiges!"

… seine Forderung für die nächsten Spiele: "Es ist nicht so, dass wir zufrieden in der Kabine saßen. Es war zumindest vom Gefühl her nach vorne in der gegnerischen Box zu wenig. Wir müssen an den wesentlichen Punkten arbeiten und mehr Tore schießen – nicht nur in der Champions League, sondern auch in der Bundesliga. Das hat uns in der letzten Saison mehr ausgezeichnet. Gerade wenn wir zu Hause spielen, sind wir hier in Dortmund anderen Fußball gewohnt – vor allem nach vorne."

… seine Zwischenbilanz der bisherigen Saison mit Blick auf die Bundesliga: "Das Wichtigste, was für mich über allem steht, sind die Punkte. Wir können zwar über das Spiel und das Schöne im Spiel reden. Aber ich habe schon oft Spiele in meinem Leben gemacht, in denen es sehr schön ausgesehen hat, die wir dann aber verloren haben. Dann stehst du am Ende da und hast ein beschissenes Gefühl. Entsprechend fühlt es sich gerade für uns ein bisschen besser an."

… die Situation in der Liga und die nächste Partie gegen Union Berlin am Samstag: "Das Lob für Leverkusen, Leipzig oder die Bayern nach dem 7:0 gegen Bochum war gerechtfertigt. Aber wir müssen nur auf uns gucken. Es ist egal, was momentan in der Bundesliga erzählt wird, wer Favorit ist oder ob wir nicht dazu gehören. Wenn wir das Spiel am Samstag gegen Union ziehen, sind wir in einer super Situation. Nach dem dritten Spieltag sah das alles noch ein bisschen anders aus. Aber wir haben uns wieder herangearbeitet."

Verwendete Quellen
  • Reporter vor Ort
  • Gespräch mit Julian Brandt nach dem Spiel in der Mixed Zone des Stadions
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

t-online - Nachrichten für Deutschland


TelekomCo2 Neutrale Website