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Dresden: Sichere Radwege übers Blaue Wunder? OB nimmt Petition entgegen


Mehr als 3.700 Unterschriften
Sichere Radwege übers Blaue Wunder? OB nimmt Petition entgegen

Von t-online, mgr

28.05.2024Lesedauer: 2 Min.
imago 62489457Vergrößern des BildesRadfahrer fährt übers Blaue Wunder (Archivbild): Der ADFC fordert, die Fahrstreifen am Körnerplatz so anzupassen, dass Fahrräder und Busse auf einer gemeinsamen Spur fahren können. (Quelle: imago)
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Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert hat eine Petition des ADFC entgegengenommen. Trotz Abbruch des Verkehrsversuchs hält der Fahrrad-Club an seinen Kernforderungen fest.

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) hat Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) eine Petition mit 3.719 Unterschriften für sichere Radwege übers Blauen Wunder übergeben. Gleich der erste Punkt des Forderungskatalogs – den Verkehrsversuch wie geplant fortzusetzen – lässt sich allerdings längst nicht mehr umsetzen. Die Stadt hat den Versuch bereits nach einer Woche abgebrochen und die Radspur-Markierungen entfernt.

Zum Zeitpunkt des Petitionsstarts war die Situation noch anders. Der ADFC kämpfte gegen die laute Kritik am Verkehrsversuch mit einer eigenen Zählung an. An einem Donnerstagmorgen zählte der Fahrradclub 707 Fahrräder, die das Blaue Wunder überquerten. Für den ADFC kommt das fast einer Verdopplung im Vergleich zu den Vorjahren gleich.

Der Versuch wurde Ende April dennoch abgebrochen – lediglich die Radwege in der Brückenmitte blieben erhalten. "Was nützt uns ein Radweg, der an den Brückenankern beginnt und endet?", sagt ADFC Dresden Geschäftsführer Edwin Seifert t-online. Dies sei kein sicheres Angebot für Radfahrer. Eine gemeinsame Führung mit Fußgängern auf den Gehwegen sei aufgrund zu geringer Breite und Geländerhöhe sowie Problemen an den Kreuzungen nicht realisierbar.

Kernforderung bleibt aktuell: Sicherer Radweg übers Blaue Wunder

Die Petition zielt deshalb darauf ab, die Fahrstreifen am Körnerplatz so anzupassen, dass Fahrräder und Busse ab der Grundstraße auf einer gemeinsamen Spur Richtung Brücke fahren können. Seifert beruft sich dabei auf einen mehr als zwanzig Jahre alten Stadtratsbeschluss: 2001 wurde einstimmig beschlossen, eine sichere Radstruktur vom Körnerplatz übers Blaue Wunder hinaus zu schaffen.

Der ADFC schlägt unter anderem eine gemeinsame Bus- und Fahrradspur von der Grundstraße bis zur Elbbrückenstraße, eine Fahrradschleuse am Schillerplatz sowie eine intelligente Verkehrssteuerung vor. Die im Versuch gewonnenen Erkenntnisse und alle Lösungsvorschläge sollten zügig geprüft, vorgestellt und öffentlich diskutiert werden, fordert der Club.

Verwendete Quellen
  • Telefonat mit Edwin Seifert, Geschäftsführer des ADFC Dresden
  • openpetition.de: Petition des ADFC Dresdens
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