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Nach AC/DC-Konzert in Dresden: Frau nach Zug-Unfall weiter in Lebensgefahr


"Nach AC/DC-Konzert"
Frau von Zug erfasst – weiter auf Intensivstation

Von t-online, mgr

18.06.2024Lesedauer: 1 Min.
Einsatzkräfte in Dresden-Kemnitz in der Nacht: Laut einem Reporter kam eine Frau mit lebensgefährlichen Verletzungen in eine Klinik.Vergrößern des BildesEinsatzkräfte in Dresden-Kemnitz in der Nacht: Die Frau liegt seit Sonntagabend auf der Intensivstation. (Quelle: Roland Halkasch/t-online)
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Dramatische Szenen am Sonntagabend nach dem AC/DC-Konzert in Dresden: Eine Frau wurde lebensgefährlich verletzt und liegt seit zwei Tagen auf der Intensivstation.

Bei einem folgenschweren Bahnunfall am späten Sonntagabend in Dresden-Cotta ist eine Frau von einem Güterzug offenbar erfasst und lebensgefährlich verletzt worden. Am Dienstagmorgen liegt die 20-Jährige weiterhin auf der Intensivstation. "Ihr Zustand ist unverändert kritisch", sagte ein Sprecher der Bundespolizei t-online.

Laut einem Reporter vor Ort hatte eine Gruppe von vier Personen am Sonntagabend gegen 23.10 Uhr die Gleise an der Meißner Landstraße in der Nähe der Haltestelle Kemnitz überquert. Dabei übersahen sie offenbar einen herannahenden Containerzug. "Die Gruppe hatte zuvor das AC/DC-Konzert am Sonntag besucht und wollte die Regionalbahn erreichen", bestätigte der Bundespolizeisprecher t-online.

Auch Lokführer muss durch Rettungskräfte versorgt werden

Die 20-Jährige konnte das Gleis nicht mehr rechtzeitig verlassen und wurde von dem Zug erfasst – der Lokführer soll zuvor noch eine Gefahrenbremsung durchgeführt haben. Die drei anderen Personen blieben körperlich unverletzt, wurden aber vor Ort psychologisch betreut. Auch der Lokführer musste durch Rettungskräfte versorgt werden.

Auf eine Anfrage des MDR Sachsens erklärte die Bahn auf, Aufklärung zum richtigen Verhalten an Bahnanlagen zu setzen. Das Streckennetz einzuzäunen, sei allerdings aufgrund der Größe von 34.000 Kilometern Streckenlänge nicht möglich.

Die Bahnstrecke zwischen Dresden-Friedrichstadt und Coswig war für die Bergungsarbeiten für mehrere Stunden gesperrt. Die Bundespolizei hat Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Verwendete Quellen
  • Telefonat mit Sprecher der Bundespolizei
  • Reporter vor Ort
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