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Kita-Plätze in NRW: Studie enthüllt dramatische Zahlen


So dramatisch ist die Kita-Plätze-Krise in NRW

Von dpa
Aktualisiert am 28.11.2023Lesedauer: 2 Min.
Mädchen spielen mit Spielzeug (Symbolfoto): In NRW fehlen zehntausende Kita-Plätze.Vergrößern des BildesMädchen spielen mit Spielzeug (Symbolfoto): In NRW fehlen zehntausende Kita-Plätze. (Quelle: IMAGO/imageBROKER/Oleksandr Latkun/imago)
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Viele Eltern in NRW haben Probleme, einen Kita-Platz für ihre Kleinen zu finden. Eine Altersgruppe ist besonders betroffen.

Eine neue Studie der Bertelsmann Stiftung zeigt, dass in Nordrhein-Westfalen trotz des Rechtsanspruchs auf einen Betreuungsplatz rund 110.400 Plätze in Kitas fehlen. Besonders bei Kindern unter drei Jahren kann der Betreuungswunsch der Eltern oft nicht erfüllt werden, da es an Personal mangelt.

"Nordrhein-Westfalen kann den Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz nach wie vor nicht bedarfsgerecht erfüllen", betont Bildungsexpertin Kathrin Bock-Famulla. Dies führe dazu, dass vielen Kindern der Zugang zu frühkindlicher Bildung verwehrt bleibt und es für die Eltern schwieriger wird, Familie und Beruf zu vereinbaren. Seit 2013 haben Kinder ab dem ersten Geburtstag Anspruch auf einen Betreuungsplatz. Dieser Anspruch gilt für Kinder ab drei Jahren bereits seit 1996.

Kita-Platz in NRW: Hohe Nachfrage bei Überdreijährigen

Bei den unter Dreijährigen sind knapp 30 Prozent in einer Kindertagesbetreuung, tatsächlich wünschen sich aber 48 Prozent der Eltern einen Platz. Bei den Jungen und Mädchen ab drei Jahren liege die Betreuungsquote bei 91 Prozent, der Bedarf liege bei 95 Prozent.

Beim Qualitätsmerkmal Personalschlüssel brauche es ebenfalls Verbesserung: Das empfohlene Verhältnis von einer Erzieherin für drei unter Dreijährige werde mit einem tatsächlichen Verhältnis von einer Vollzeitfachkraft für 3,6 Krippenkinder unterschritten. Für die älteren Jungen und Mädchen laufe es mit einer Fachkraft für acht Kinder ebenfalls noch nicht optimal.

Das pädagogische Personal solle von Hauswirtschafts- und Verwaltungsaufgaben entlastet werden. Quereinsteiger könnten helfen, es dürfe aber keine Abstriche bei der pädagogischen Qualifizierung geben. Würde man die Kita-Öffnungszeiten auf sieben Stunden senken, könne man bis 2025 den aktuellen Platzbedarf erfüllen. Das müsse allerdings mit Eltern, Trägern und Kommunen abgestimmt werden, unterstrich Bock-Famulla.

Transparenzhinweis
  • Dieser Text wurde mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft. Wir freuen uns über Hinweise an t-online@stroeer.de.
Verwendete Quellen
  • Mit Informationen der Nachrichtenagentur dpa
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