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Mietspiegel in Düsseldorf: Mieten steigen im Durchschnitt um 6,1 Prozent


Neue Zahlen
Wie sich der Mietspiegel in Düsseldorf entwickelt hat


08.04.2024Lesedauer: 2 Min.
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Luxuswohnungen in Oberkassel (Archivbild): Hier könnten auf Mieter Zuschläge von bis zu 15 Prozent zukommen. (Quelle: Michael Gstettenbauer/imago-images-bilder)

Die Mieten in Düsseldorf sind im Durchschnitt gestiegen. Die aktuelle Ausgabe des Mietspiegels zeigt auch, in welchen Stadtteilen Zuschläge in Betracht kommen.

Der Mieterverein Düsseldorf und der Verband der Haus- und Wohnungseigentümer "Haus und Grund" haben zusammen den neuen Mietspiegel der NRW-Landeshauptstadt vorgestellt. Demnach sind die Bestandsmieten in Düsseldorf im Durchschnitt um 6,1 Prozent gestiegen.

Bei der Berechnung einer mittellagigen Referenzwohnung aus dem Baujahr 1973, einer Größe von 75 Quadratmetern, drei Modernisierungsmerkmalen sowie einer Türsprechanlage steigt die Nettomiete bezogen von 673,50 Euro auf 719,25 Euro. Das entspricht bezogen auf den vorherigen Mietspiegel aus dem Jahr 2021 einem Zuwachs von 6,75 Prozent. Über alle Baujahresklassen hinweg beträgt der durchschnittliche Anstieg vom Jahr 2021 zu 2024 "nur" 6,1 Prozent.

"Anhand der aktuellen Werte sehen wir, dass die Bestandsmieten deutlich langsamer steigen als es subjektiv wahrgenommen wird", sagt Johann Werner Fliescher, "Haus und Grund"-Vorstand. Die Inflationsrate von Dezember 2021 bis Februar 2024 habe bezogen auf den Indexstand bei 12,79 Prozent gelegen. Die Miete sei bei den insgesamt stark gestiegenen Lebenshaltungskosten daher noch ein dämpfender Faktor. Aus Flieschers Sicht müssen für eine Stabilisierung des Mietniveaus vor allem ein verstärkter Neubau von Wohnungen und eine dringende Vereinfachung der Bauvorschriften her.

"Mietspiegel ist das allein rechtsgültige Mittel"

Basis für den Mietspiegel sind vereinbarte Mieten aus den vergangenen sechs Jahren, erhoben bei rund 7.000 Mitgliedern des Mietervereins sowie Haus- und Wohnungseigentümern. Der Mietspiegel sei das allein rechtsgültige Mittel, die Miethöhe für die mehr als 350.000 Wohnungen in der Stadt zu berechnen, so Hans-Jochem Witzke, Vorstand des Mietervereins. Er sagt weiter: "Andere Angaben, etwa aus Internetportalen, geben nicht nur rechtsungültige, sondern auch verzerrte Werte wieder."

In die Berechnung des Mietspiegels fließen neben Größe und Lage (einfache, mittlere, gute Lage) auch Baujahr und diverse Ausstattungsmerkmale ein. Mietzuschläge kommen demnach für Wohnungen in Betracht, die in den Stadtteilen Oberkassel, Niederkassel und Carlstadt (von fünf bis 15 Prozent) sowie in Wittlaer, Kaiserswerth, Kalkum, Lörick, Stockum, Pempelfort, Golzheim, Altstadt, Düsseltal und Unterbilk (hier bis fünf Prozent) liegen.

Abschläge kommen für Wohnungen in weniger gefragten Wohnquartieren wie in Flingern-Süd, Holthausen und Reisholz (bis drei Prozent) sowie Lichtenbroich, Rath, Lierenfeld, Wersten, Hassels, Garath und Eller (von drei bis fünf Prozent) infrage. Den kompletten Mietspiegel finden Sie hier.

Verwendete Quellen
  • Reporter vor Ort
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