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Eichenprozessionsspinner: Düsseldorf trifft Vorkehrungen und gibt Tipps


Raupen schlüpfen bald
Eichenprozessionsspinner: Stadt trifft Vorkehrungen

Von t-online, gaa

10.05.2024Lesedauer: 2 Min.
imago images 0377580689Vergrößern des BildesEichenprozessionsspinner (Symbolbild): Wer in Kontakt kommt, sollte sich nicht kratzen. (Quelle: Johan De Meester/imago-images-bilder)
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Die Stadt besprüht rund 750 Eichen, weil bald die Raupen des Eichenprozessionsspinners schlüpfen – und sie gibt Tipps, wenn man in Kontakt mit den Haaren kommt.

Schon bald schlüpfen die Raupen des Eichenprozessionsspinners. Die Stadt trifft daher ab der kommenden Woche Vorkehrungen zum Schutz der Bevölkerung an besonders sensiblen und viel frequentierten Stellen und ruft zur Vorsicht auf: Die Haare des Eichenprozessionsspinners können bei Kontakt mit dem Menschen zu Hautausschlägen, Bindehautentzündungen, Juckreiz und asthmaähnlichen Reaktionen führen.

Die Stadt besprüht in den kommenden Tagen rund 750 Eichen – das entspricht zehn Prozent des Bestands dieser Baumart in Düsseldorf – gezielt mit einem Biozid. Die Maßnahme dient der Vorbeugung besonders hoher Populationen des Eichenprozessionsspinners. Bei der Prophylaxe konzentriert sich die Verwaltung auf Bäume, die in den Vorjahren immer wieder stark befallen waren und in der Nähe von Spielplätzen, Schulhöfen, Kindergärten, an Hauptwegen auf Friedhöfen und stark frequentierten Straßen stehen.

Während der Arbeiten sperrt die Stadt die betroffenen Areale ab und achtet darauf, dass sie nicht betreten werden. Sobald das Mittel angetrocknet ist, ist der Bereich wieder uneingeschränkt nutzbar.

Einsatz von Fallen auch in diesem Jahr

Zusätzlich bekämpft die Stadt den Eichenprozessionsspinner mit Fallen. Sie enthalten einen natürlichen Lockstoff aus der Stieleiche und fangen die Raupen in Beuteln am Baum auf. Nach Testeinsätzen in den vergangenen Jahren hat sich diese Methode als zusätzliche Maßnahme bewährt. Die Stadt bestückt etwa 100 Bäume mit Fallen.

Was ist zu tun, wenn ein Mensch mit den Raupenhaaren des Prozessionsspinners in Kontakt gekommen ist? Man sollte sich nicht kratzen, sonst dringen die Haare tiefer in die Haut ein. Die Stadt rät zum Wechsel der Kleidung, einer Dusche und dem Waschen der Haare. Bei Augenkontakt und Atemnot sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden. Bei geringfügiger ausgeprägten Hautsymptomen ist meist keine Gegenmaßnahme erforderlich.

Bürger können Bäume der Stadt melden

Wer einen befallenen Baum im Stadtgebiet entdeckt, kann ihn der Stadt per E-Mail an eps@duesseldorf.de melden. Fotos sowie eine genaue Beschreibung des Standorts sind dabei hilfreich. Für die Beseitigung auf Privatgrundstücken ist der Eigentümer zuständig. Oft werden die Raupen des Eichenprozessionsspinners mit den harmlosen Gespinstmotten verwechselt, die an Straßenrändern verschiedene Bäume und Sträucher wie in Zuckerwatte eingesponnen aussehen lassen. Anders die Nester der Eichenprozessionsspinner: Sie finden sich nahezu ausschließlich an Eichen.

Verwendete Quellen
  • Mitteilung der Stadt Düsseldorf vom 10. Mai 2024 (per E-Mail)
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