750 Eichen in Düsseldorf betroffen Stadt geht gegen den Eichenprozessionsspinner vor

Raupenhaare können bei Kontakt allergische Reaktionen auslösen. Die Stadt behandelt 750 Eichen mit Biozid, um die Bevölkerung zu schützen.
Die Stadt Düsseldorf reagiert auf das Schlüpfen der Raupen des Eichenprozessionsspinners. Etwa zehn Prozent des städtischen Eichenbestands werden gezielt mit einem Biozid besprüht, um eine hohe Population zu verhindern. Bei der Prophylaxe konzentriert sich die Verwaltung auf Bäume, die in den Vorjahren wiederholt stark befallen waren und in der Nähe von Spielplätzen, Schulhöfen, Kindergärten, an Hauptwegen auf Friedhöfen und stark frequentierten Straßen stehen, teilte die Stadt mit.
Das eingesetzte Biozid stoppt die Fraßaktivität und Entwicklung der Raupen. Zusätzlich setzt die Stadt auch in diesem Jahr wieder Fallen ein, um die Population einzudämmen. Rund 100 Bäume werden mit diesen Fallen ausgestattet.
Eichenprozessionsspinner: Bei schweren Symptomen zum Arzt
Die Haare des Eichenprozessionsspinners können bei Kontakt mit dem Menschen zu Hautausschlägen, Bindehautentzündungen, Juckreiz und asthmaähnlichen Reaktionen führen. Betroffene sollten sofort Kleidung wechseln und duschen. Bei schweren Symptomen ist ein Arztbesuch ratsam.
Düsseldorfer können befallene Bäume per E-Mail an eps@duesseldorf.de melden. Fotos und genaue Standortbeschreibungen sind hilfreich für die schnelle Reaktion der Stadt. Oft werden die Raupen des Eichenprozessionsspinners mit den harmlosen Gespinstmotten verwechselt, an Straßen verschiedene Bäume und Sträucher wie in Zuckerwatte eingesponnen aussehen lassen. Anders die Nester der Eichenprozessionsspinner: Sie finden sich nahezu ausschließlich an Eichen.
- Mitteilung der Stadt Düsseldorf vom 29. April 2025 (per E-Mail)
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