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Düsseldorf: Keine Ermittlungen – Stadt gibt "Die Füchse" zurück

Nach Untreue-Vorwürfen  

Keine Ermittlungen – Düsseldorf gibt Franz Marcs "Die Füchse" zurück

21.07.2021, 18:45 Uhr | dpa

Düsseldorf: Keine Ermittlungen – Stadt gibt "Die Füchse" zurück. Eine Frau betrachtet das Gemälde "Die Füchse" von Franz Marc: Es hängt momentan im Museum Kunstpalast in Düsseldorf, soll aber zurückgegeben werden. (Quelle: dpa/Marcel Kusch)

Eine Frau betrachtet das Gemälde "Die Füchse" von Franz Marc: Es hängt momentan im Museum Kunstpalast in Düsseldorf, soll aber zurückgegeben werden. (Quelle: Marcel Kusch/dpa)

Im Zusammenhang mit dem millionenschweren Gemälde "Die Füchse" hat die Stadt Düsseldorf eine Entscheidung getroffen: Das Kunstwerk soll zurückgegeben werden. Zuvor war das Unterfangen wegen Untreue-Vorwürfen auf Eis gelegt worden.

Nachdem die Staatsanwaltschaft eine Strafanzeige gegen die Restitution des wertvollen Gemäldes von Franz Marc zu den Akten gelegt hat, will die Stadt Düsseldorf gemäß der vorangegangenen Entscheidung handeln.

Der Rückgabeprozess werde nun weitergeführt, teilte die Stadt am Mittwoch mit. Zuvor hatte die Staatsanwaltschaft mit Blick auf eine Anzeige wegen Untreue erklärt, es werde kein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Oberbürgermeister Stephan Keller (CDU) erklärte, vor der Ratsentscheidung seien alle juristischen Aspekte geprüft worden, um strafrechtliche Tatbestände auszuschließen. Die Prüfung durch die Staatsanwaltschaft sei zügig beendet worden. "Damit kann die Stadt nun dazu übergehen, den Beschluss des Rates umzusetzen", sagte Keller.

Der Düsseldorfer Stadtrat hatte Ende April nach einem jahrelangen Raubkunst-Streit einstimmig beschlossen, das auf einen Wert von mindestens 14 Millionen Euro geschätzte Gemälde an die Erben des von den Nationalsozialisten verfolgten Kurt Grawi (1887-1944) zurückzugeben. Das Kommunalparlament war einer in Fachkreisen umstrittenen Empfehlung der Beratenden Kommission für Raubkunstfälle gefolgt. Das Gemälde war 1962 als Schenkung nach Düsseldorf gekommen und befindet sich im Museum Kunstpalast.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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