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Inzidenz binnen einer Woche verdoppelt, aber weiter niedrig

Von dpa
Aktualisiert am 17.06.2022Lesedauer: 1 Min.
Corona-Test
Flüssigkeit wird auf einen Antigen-Schnelltest gegeben. (Quelle: Fernando Gutierrez-Juarez/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild/dpa-bilder)
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Binnen einer Woche hat sich die Corona-Inzidenz in Thüringen laut Robert Koch-Institut (RKI) fast verdoppelt, liegt aber weiter deutlich unter dem Bundesniveau. Das RKI gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Donnerstag mit 161,6 an, was immer noch der niedrigste Wert unter den Bundesländern ist. Am Donnerstag der vergangenen Woche hatte die Inzidenz in Thüringen noch bei 82,3 gelegen. Auch die Zahl der täglichen Neuinfektionen war am Donnerstag mit 585 deutlich höher als in der Vorwoche (447). Binnen einer Woche wurden in Thüringen 17 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gemeldet.

Dem Thüringer Gesundheitsministerium zufolge zeigt die Kurve der offiziell erfassten Neuinfektionen nach längerem Abwärtstrend seit Pfingsten wieder leicht nach oben. Dies sei landesweit zu beobachten und betreffe alle Altersgruppen mit Ausnahme schulpflichtiger Kinder und Jugendlicher, hieß es in dem am Donnerstag veröffentlichten aktuellen Corona-Wochenbericht des Landes. Das Corona-Testangebot an Schulen ist Ende Mai ausgelaufen.

Laut Ministerium ist von einer gewissen Dunkelziffer bei den Corona-Infektionen auszugehen, da nur per PCR-Test bestätigte Fälle in die offizielle Statistik eingehen. Häufig veranlassen Ärzte aber keine PCR-Tests mehr, sondern belassen es bei Antigen-Schnelltests zum Nachweis einer Infektion.

Relativ entspannt ist weiter die Corona-Situation in den Krankenhäusern. Die wöchentliche Zahl positiv getesteter Klinikpatienten je 100.000 Einwohner wurde am Donnerstag mit 3,6 angegeben (Vorwoche 3,2). 1,4 Prozent der Intensivbetten waren am Donnerstag mit Covid-19-Patienten belegt (Vorwoche 2,5 Prozent).

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