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Corona-Impfungen zu Unrecht bescheinigt: Arzt vor Gericht


Corona-Impfungen zu Unrecht bescheinigt: Arzt vor Gericht

Von dpa
Aktualisiert am 13.01.2023Lesedauer: 1 Min.
JustitiaVergrößern des BildesDie Justitia ist an einer Scheibe am Eingang zum Oberlandesgericht zu sehen (Symbolbild). (Quelle: Rolf Vennenbernd/dpa/Symbolbild/dpa-bilder)
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Ein Arzt aus Recklinghausen soll fast 600 Patienten Corona-Impfungen bescheinigt haben, die es angeblich nicht gegeben hat.

Seit Donnerstag muss sich ein Mediziner aus Recklinghausen vor dem Bochumer Landgericht Gericht verantworten. Er soll fast 600 Patienten Corona-Impfungen bescheinigt haben, die es angeblich nicht gegeben hat.

Laut Anklage hatte sich der 66-Jährige als sogenannter Impfarzt registrieren lassen. Er soll die zugelassenen Corona-Impfstoffe auch bezogen, aber nicht eingesetzt haben. Trotzdem sollen seine Patienten in seiner Privatpraxis die entsprechenden Aufkleber in ihren Impfpässen erhalten haben. Zum Prozessauftakt am Bochumer Landgericht hat sich der Angeklagte noch nicht zu den Vorwürfen geäußert.

Gegenleistung für vorgetäusche Impfung war wohl Spende

Laut Anklage sind die Patienten aufgefordert worden, als Gegenleistung für die vorgetäuschte Impfung eine Spende zu geben. Dabei sollen zwischen Juni 2021 und Januar 2022 rund 12.000 Euro zusammengekommen sein. Die bezogenen Impfstoffe sind nach Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft vernichtet worden. Auch Kinder sollen Impfbestätigungen erhalten haben. Ihnen wurde laut Anklage zum Schein eine Kochsalzlösung gespritzt.

Die Praxis des Angeklagten war im Januar 2022 durchsucht worden. Der Arzt sitzt seit Mai letzten Jahres in Untersuchungshaft. Mitangeklagt ist seine Ehefrau, die als Sprechstundengehilfin bei ihm gearbeitet hat. Die Anklage lautet auf gewerbsmäßiges, unrichtiges Ausstellen von Gesundheitszeugnissen. Die Richter haben Verhandlungstage bis Ende März angesetzt.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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