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Duisburg: Automatensprenger gelingt Flucht aus Zelle in Gericht in Hamborn


Mutmaßlichem Automatensprenger gelingt Flucht aus Gericht

Von t-online
06.12.2023Lesedauer: 1 Min.
BlaulichtVergrößern des BildesEin Streifenwagen der Polizei ist mit Blaulicht im Einsatz (Symbolbild): Am Freitag gelang einem Häftling die Flucht aus dem Amtsgericht in Duisburg-Hamborn. (Quelle: Jens Büttner/dpa/Symbolbild/dpa-bilder)
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Einem mutmaßlichen Geldautomatensprenger ist die Flucht aus dem Amtsgericht Duisburg-Hamborn gelungen. Die Tür einer Vorfürzelle war wohl nicht verschlossen.

Einem mutmaßlichen Geldautomatensprenger ist die Flucht aus dem Amtsgericht Duisburg-Hamborn gelungen. Das hat das NRW-Justizministerium dem Landtag in Düsseldorf mitgeteilt. Der Mann war für eine Zeugenaussage in einem anderen Verfahren aus dem Gefängnis in Heinsberg nach Duisburg gebracht worden. Dort gelang ihm die Flucht – vermutlich, weil die Tür einer Vorführzelle unverschlossen gewesen sei.

Wie das passieren konnte, sei ersten Erkenntnissen nach Reparatur- und Renovierungsarbeiten geschuldet gewesen, berichtete der Präsident des Düsseldorfer Oberlandesgerichts. Demnach habe man am Tag der Flucht eine Zelle benutzt, die sonst nicht genutzt werde. Eine Tür dieser Zelle sei in der Folge nicht abgeschlossen gewesen. Diese habe in den Innenhof des Gerichts geführt.

Der Innenhof sei – ebenfalls bedingt durch die Renovierung – nicht wie üblich mit einem Gitter gesichert gewesen, sodass dem Untersuchungshäftling am vergangenen Freitag die Flucht gelang. Ein Wachtmeister habe den Flüchtenden noch gesehen. "Die Nacheile war jedoch nicht erfolgreich", erklärte das Justizministerium weiter. Es sei umgehend eine Fahndung veranlasst worden. Nach Ministeriumsangaben konnte der Flüchtige am Montag wieder gefasst werden.

Das Landgericht in Duisburg prüfe wegen der unverschlossenen Tür nun Maßnahmen der Dienstaufsicht.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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