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ExtraSchicht 2024: Tickets, Orte, Programm – Nacht der Industriekultur


"ExtraSchicht" am 1. Juni
Diese Stationen gibt es in Essen – alle Infos für Besucher

Von t-online, jum

29.05.2024Lesedauer: 3 Min.
EssenVergrößern des BildesDie Zeche Zollverein (Archivbild): In Essen finden im Rahmen der Nacht der Industriekultur wieder verschiedene Aktionen statt. (Quelle: Kerstin Kokoska/imago-images-bilder)
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Am 1. Juni heißt es im Ruhrgebiet wieder: "ExtraSchicht". Auch Essen ist als Veranstaltungsort für die Nacht der Industriekultur dabei. Alle Infos für Besucher.

Im Juni ist wieder Nacht der Industriekultur im Ruhrgebiet. Bei der sogenannten "ExtraSchicht" finden an verschiedenen Orten vielfältige Kulturveranstaltungen statt, die den Besuchern die Besonderheiten des Ruhrgebiets näherbringen sollen. Alle Infos zum diesjährigen Event gibt es hier.

Was ist die "ExtraSchicht"?

Seit 2001 findet einmal im Jahr in der Metropole Ruhr das Kulturfestival "ExtraSchicht" statt. Die Veranstaltung ist immer im Juni und wird an verschiedenen Orten abgehalten. "Nicht an einem Ort, nicht mit einem Main Character, sondern überall dort, wo er nach wie vor schlägt, der Puls des Ruhrgebiets: an ehemalige Zechen, Stahlwerken und Industrieanlagen, Museen, oder auch Landmarken", heißt es auf der Veranstaltungswebsite.

Neben Musik und Tanz erwartet Besucher auch Lichtkunst, Theater und jede Menge Ruhrgebietskultur. Wer alle Stationen besuchen möchte, ist rund acht Stunden beschäftigt. "Aber eines bleibt gleich: wir feiern gemeinsam das industriekulturelle Erbe des Ruhrgebiets", betont der Veranstalter. So gehe es bei der "ExtraSchicht" vor allem darum, Orte zu entdecken, die sich im Laufe der Jahre verändert haben.

Wann findet die "ExtraSchicht" statt?

Die nächste "ExtraSchicht" findet am 1. Juni 2024 von 18 bis 2 Uhr statt.

Wie kommen Besucher zu den verschiedenen Veranstaltungsorten?

Da die verschiedenen Events an unterschiedlichen Orten in teils unterschiedlichen Städten stattfinden, hat der Veranstalter das sogenannte "ExtraSchicht-Shuttle-System" entwickelt. Dahinter steckt ein eigenes Mobilitätskonzept für den Wechsel zwischen Standorten und Städten. Besucher erhalten mit einem Ticket Eintritt zu allen Spielorte und freie Fahrt im ÖPNV sowie mit den Shuttlebussen, die im 15- beziehungsweise 30-Minuten-Takt zwischen den verschiedenen Spielorten pendeln.

Wo gibt's Tickets und wie viel kosten sie?

Einzeltickets kosten im Ticketshop des Veranstalters 20 Euro, ermäßigt 16 Euro. Inhaber der Ruhr-Topcard oder der Ruhr-Kultur-Card zahlen nur 10 Euro für die Eintrittskarte, Mitglieder des ADAC bekommen einen Euro Ermäßigung und müssen 19 Euro bezahlen. Alle Eintrittskarten werden als Print-at-Home-Tickets angeboten und können bequem zu Hause ausgedruckt werden.

Welche Veranstaltungen gibt es in Essen?

Essen ist in diesem Jahr mehrmals bei der Nacht der Industriekultur vertreten. Zum einen findet von 17.30 bis 21.30 Uhr direkt am Hauptbahnhof ein Konzert der Band "Speedswing" statt, die eine Mischung aus echtem Lebensgefühl, Rockabilly, Ska, Soul sowie Rhythm 'n' Blues bietet.

Zum anderen kann die Essener Margarethenhöhe besucht werden. Sie ist eine der bedeutendsten Gartenstadt-Siedlungen Deutschlands. Das vollständig erhaltende Denkmal der Industriekultur bietet Besuchern zur "ExtraSchicht" ein besonderes Gäste-Führungsprogramm. Schauspieler erwecken die "Maggi-Höhe" an besonderen Orten zum Leben. Auf dem Kleinen Markt gibt es ein 3D-Videomapping von mehr als 20 Minuten Länge. Besucher werden so mit in die Entstehungszeit der Siedlung, in die Blütezeit Essens und der Krupps genommen.

Auf der Zeche Zollverein wird es außerdem möglich sein, das Champions-League-Finale zwischen Borussia Dortmund und Real Madrid während der "ExtraSchicht" zu schauen. Das Finalspiel wird am 1. Juni ab 21 Uhr live angepfiffen. Damit Fußballfans dennoch an der Nacht der Industriekultur teilnehmen können, bietet Zollverein die Möglichkeit an, die Partie dort zu verfolgen.

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Welche Highlights gibt es an den anderen Veranstaltungsorten?

In der Lindenbrauerei in Unna wird die Verbindung von musikalischer Vielfalt, Lichtkunst und der traditionsreichen Kunst des Bierbrauens gefeiert. "Begebt Euch auf eine einzigartige Reise durch die Welt der Industriekultur, begleitet von einem abwechslungsreichen musikalischen Programm sowie Führungen durch das Zentrum für Internationale Lichtkunst", heißt es dazu. Im Kühlschiff, dem großen Veranstaltungssaal des Kulturzentrums, findet zudem eine große Party statt.

Im Bottroper Bernepark tritt die Gruppe "Flying Street Art" auf und präsentieren ein unkonventionelles Programm, welches eine neue Perspektive auf die Welt der Akrobatik zeigen soll. Die Gruppe "Vier Gewinnt" präsentiert danach Hits der Gruppe "Die Fantastischen Vier".

Im Dortmunder U gibt es neben der Sonderausstellung "Kopfüber in die Kunst" im ganzen Haus Aktionen und spannende Führungen. Neben Mitmach- und Bastelstationen kann auch hier das Champions-League-Finale des BVB geschaut werden.

Ein vielfältiges Programm gibt es auch im Duisburger Landschaftspark Nord: Der Zirkus "Flic Flac "präsentiert auf der Hochofenstraße ein Programm mit Akrobatik, Stunts und Slapstick. In der Bunkergalerie finden Aufnahmen einiger Ruhrgebiets-Ikonen – von Zollverein in Essen bis zur Jahrhunderthalle Bochum – ihren Platz. Auf den Konzertbühnen performen "Aynsley Lister", die "MKS BigBand", "Formula Fusion", "Everyone Is Guilty", "Toechter" und "Unojah". Und in der Gießhalle werden "Sebastian 23", "Haui" und "Matthias Reuter" ihre Shows abliefern. Am Hochofen 5 gibt es eine Seilaktion mit Akrobatin Rebekka Spiegel. Und in der Kraftzentrale treten "Kai Schumacher & Friends" auf. Zum Abschluss gibt es noch ein nächtliches Höhenfeuerwerk.

Weitere Orte und Programminfos gibt es hier.

Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
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