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Essen: Weniger Menschen besuchen Einkaufsstraßen in der Innenstadt

Passanten gezählt  

Weniger Menschen besuchen Essens Einkaufsstraßen

16.09.2019, 12:28 Uhr | cf, t-online.de

Essen: Weniger Menschen besuchen Einkaufsstraßen in der Innenstadt. Fußgänger laufen durch die Limbecker Straße: Immer weniger Menschen besuchen die Einkaufsstraße in Essen. (Quelle: imago images/Jochen Tack/Archiv)

Fußgänger laufen durch die Limbecker Straße: Immer weniger Menschen besuchen die Einkaufsstraße in Essen. (Quelle: Jochen Tack/Archiv/imago images)

Die Limbecker und die Kettwiger Straße in Essen zählten vor wenigen Jahren noch zu den meistbesuchten Flaniermeilen Deutschlands. Doch das hat sich geändert. Nun locken Einkaufsstraßen außerhalb der Innenstadt.

Die beliebtesten Einkaufsstraßen in Essens Innenstadt, die Limbecker und die Kettwiger Straße, verlieren weiter an Attraktivität. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung des Immobiliendienstleisters BNP Paribas Real Estate. In der Limbecker Straße wurden am 15. Juni 4.648 Passanten pro Stunde gezählt. Damit landet die Einkaufsstraße im bundesweiten Vergleich auf Platz 41 von 95. Noch vor drei Jahren waren laut einer Zählung in der Limbecker Straße noch 6.356 Menschen pro Stunde unterwegs, damit erreichte die Straße sogar Position 27.

Auch die Kettwiger Straße zieht immer weniger Menschen an. Wurden 2016 dort immerhin noch etwa 6.000 Passanten pro Stunde gezählt, waren es 2019 nur noch 4.128 Fußgänger. Die Einkaufsstraße rutschte demnach im Ranking von Platz 31 auf Position 53 ab. Im Vergleich zum Vorjahr blieb die Passantenfrequenz in der Kettwiger Straße 2019 allerdings nahezu unverändert.

Neue Potenziale außerhalb der Innenstadt

"Der Essener Einzelhandel blickt auf ein relativ ereignisarmes erstes Halbjahr zurück. In der Innenstadt wurden lediglich zwei Vermietungen beziehungsweise Eröffnungen gezählt", schreibt der Immobilienmakler in der Untersuchung. "Das bedeutet, die Ruhrmetropole muss sich im zweiten Halbjahr einiges einfallen lassen, um das Vorjahresniveau zu erreichen."

Der Immobiliendienstleister sieht zunehmend Potenziale außerhalb der Innenstadt, beispielsweise in der Rüttenscheider Straße. Dort gebe es noch moderate Mieten und ein vielfältiges gastronomisches Angebot. "Mit der Damen-Boutique Marten von Drathen und dem Schuhändler Mirko Tott haben jüngst zwei echte Traditionsgeschäfte den A-Lagen der Innenstadt den Rücken gekehrt, um sich auf der Rüttenscheider Straße niederzulassen", schreibt das Unternehmen in seiner Analyse. Den Namen der Straße werde man sich künftig merken müssen, heißt es weiter.


BNP zählte für die Untersuchung am 15. Juni Passanten in 95 Einkaufsstraßen in 27 Städten. Die beliebtesten Einkaufsstraßen sind die Kaufingerstraße in München, die Schildergasse in Köln und die Zeil in Frankfurt.

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