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JVA Essen: Häftling bricht aus Klinik aus – Mann noch nicht gefasst


Entflohener Häftling noch nicht gefasst

Von t-online, mtt

Aktualisiert am 14.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Untersuchungshäftling flieht bei KrankenhausbesuchVergrößern des BildesPolizist vor dem Klinikum: Eine Hundertschaft sucht nach dem Entflohenen. (Quelle: Justin Brosch/dpa-bilder)
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Die Polizei jagt einen geflohenen Untersuchungshäftling. Der Mann sollte wegen eines Kieferbruchs in einem Krankenhaus behandelt werden – und konnte offenbar in einem unbeobachteten Moment fliehen.

Der 25-jährige Häftling der JVA Essen, der aus einem Krankenhaus entwischt ist, ist weiter auf der Flucht. Das berichtet die "WAZ". Der Vorfall hatte am Donnerstagabend einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst, bei dem auch eine bewaffnete Einsatzhundertschaft eingesetzt wurde.

Gleichzeitig gibt es dem Bericht zufolge neue Informationen dazu, wie der Mann verschwinden konnte: Er soll bei einem Toilettengang entflohen sein.

Laut "Bild" befand sich der Mann zunächst wegen gesundheitlicher Probleme im Justizvollzugskrankenhaus Fröndenberg (Kreis Unna). Dann sei er ins Klinikum Essen Mitte (Hyssenstift) gebracht worden, wo er wegen eines Kieferbruchs behandelt werden sollte.

JVA-Sprecher: "Der Mann ist auf jeden Fall bewacht worden"

Ein Reporter vor Ort berichtete zunächst, es sehe so aus, als sei der Mann dort in einem Zimmer gewesen, in dem zumindest kurzzeitig kein Beamter war, aber das Fenster offen stand. "Wie dem Mann die Flucht gelang, können wir derzeit noch nicht sagen", zitierte hingegen die "Bild" einen Sprecher der JVA Essen am Donnerstag.

Der "NRZ" sagte ein JVA-Sprecher zunächst: "Der Mann ist auf jeden Fall bewacht worden". Wie genau die Bewachung aussah, sei allerdings momentan noch unklar. Der JVA-Sprecher: "Mitunter sind Bedienstete im selben Raum, das ist aber abhängig von den örtlichen Begebenheiten". Denkbar sei auch, dass vor der Tür des Patientenzimmers jemand Wache hielt.

Polizei Essen: Von dem Mann geht keine Gefahr aus

Ein Sprecher der Polizei bestätigte, dass eine Hundertschaft und Streifenwagen-Besatzungen am Donnerstag im Einsatz waren. Die Suche nach dem Flüchtigen lief auf Hochtouren. Eine Polizeisprecherin beruhigte unterdessen die Bevölkerung: "Von dem Häftling geht keine Gefahr aus".

Der Mann saß seit November 2021 wegen des Verdachts auf Betrug in U-Haft. Die JVA habe ihn als "bisher unauffällig" bezeichnet, hieß es.

Verwendete Quellen
  • Reporter vor Ort
  • Nachrichtenagentur dpa
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