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Geflügelpest: Betrieb muss rund 45.000 Puten töten

Von dpa
Aktualisiert am 12.04.2022Lesedauer: 1 Min.
Ein Schild kennzeichnet den Beginn eines Geflügelpest-Sperrbezirks (Archivbild): "Beim Thema Geflügelpest kommen wir leider einfach nicht zur Ruhe", sagt Kreisdirektor Berensmeier.
Ein Schild kennzeichnet den Beginn eines Geflügelpest-Sperrbezirks (Archivbild): "Beim Thema Geflügelpest kommen wir leider einfach nicht zur Ruhe", sagt Kreisdirektor Berensmeier. (Quelle: Cord/imago-images-bilder)
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In einem Putenmastbetrieb in Kamp-Lintfort müssen wegen eines Geflügelpestausbruchs 44.500 Tiere getötet werden. Der Ursprung der Krankheit wird im anliegenden Naturschutzgebiet vermutet.

Fast 45.000 Puten müssen wegen eines Ausbruchs der Geflügelpest in einem Betrieb am Niederrhein sterben. Außerdem werde eine Sperrzone mit einem Radius von mindestens zehn Kilometern um den Betrieb eingerichtet, teilte der Kreis Wesel nordwestlich von Essen am Dienstag mit. Amtliche Proben hätten am Montag den Geflügelpestverdacht bestätigt. Ein differenzierteres Ergebnis des Friedrich-Loeffler-Instituts für Tiergesundheit werde bis Ende der Woche erwartet.

"Wir vermuten, dass das Virus aus der Wildvogelpopulation aus dem anliegenden Naturschutzgebiet eingebracht wurde", erklärte der Kreisveterinär Antonius Dicke laut Mitteilung. "Beim Thema Geflügelpest kommen wir leider einfach nicht zur Ruhe", sagte Kreisdirektor Ralf Berensmeier.

Bundesweit gab es in diesem Winter zahlreiche Ausbrüche der Geflügelinfluenza. Im Kreis Wesel war bereits im Dezember eine gemischte Geflügelhaltung in Hamminkeln betroffen. Außerdem gab es mehrere Fälle von toten Wildvögeln im Kreisgebiet mit der Erkrankung. Nach allen bisherigen Erkenntnissen geht von der Geflügelpest keine Gefahr für Menschen aus. Aus dem betroffenen Betrieb in Kamp-Lintfort seien auch keine Lebensmittel in Umlauf, betonte der Kreis.

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