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Frankfurt am Main: Sicherheitsfirma patrouilliert durch das Bahnhofsviertel


Im Frankfurter Bahnhofsviertel patrouilliert jetzt ein Sicherheitsdienst

Von Stefan Simon

Aktualisiert am 28.09.2022Lesedauer: 2 Min.
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Das Bahnhofsviertel in Frankfurt (Symbolbild): Hier soll ein 44-jähriger Mann eine Frau vergewaltigt haben.
Das Bahnhofsviertel in Frankfurt (Symbolbild): Anwohner der Niddastraße engagierten einen Sicherheitsdienst. (Quelle: Arnulf Hettrich/imago-images-bilder)
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In der Niddastraße, wo der größte Druckraum Frankfurts ist, soll ein Sicherheitsdienst die Straße sauber halten. Die Bewohner danken es ihnen.

Anwohnerinnen und Anwohner aus dem Frankfurter Bahnhofsviertel haben einen Sicherheitsdienst engagiert. Sie wollen nicht länger warten, bis die Stadt reagiert. Auch auf die Polizei würden sie sich nicht mehr verlassen, sagt Karim Aly im Gespräch mit t-online. "Die Anwohner fühlen sich jetzt sicherer." Er ist der Inhaber des Alybaba-Sicherheitsdienstes, dessen Mitarbeiter nun die Straßen sicherer machen sollen.

Seit Monaten nimmt die Diskussion um das Viertel nicht ab. Für Anwohnerinnen und Gastronomen hat sich das Elend im Bahnhofsviertel insbesondere seit Beginn der Corona-Pandemie verschlimmert. Die Probleme sind dort wahrlich nicht neu. Doch insbesondere im Bereich der Nidda- und Taunusstraße werden sie sichtbarer. In der Taunusstraße reihen sich die Bordelle und Tanzbars. Angrenzend, in der Niddastraße, befindet sich der größte Konsumraum für Drogensüchtige in Frankfurt.

Im Oktober bewachen sie eine weitere Straße

Und hier, in der Niddastraße, patrouillieren nun die Sicherheitskräfte, sprechen Dealer sowie Drogenabhängige an und fordern sie auf – ohne Gewalt, dafür höflich –, die Gegend zu verlassen. Anfangs waren die Anwohner der Straße noch skeptisch, doch Aly habe sie davon überzeugen können, dass es funktionieren kann, die Straße sicherer zu machen. Die Suchtkranken hätten Alys Mitarbeiter ebenfalls im Blick. "Sie sagen ihnen, dass sie auf der Straße nicht konsumieren dürfen. Wenn sie dennoch nicht gehen, drohen sie, die Polizei zu rufen. In eine Ausnüchterungszelle will keiner von ihnen. Die haben Angst davor", sagt Aly.

Ab Oktober komme noch die Karlstraße hinzu. Die Nidda-, Karl- und Moselstraße kreuzen sich am Karlsplatz. Auch dort sind oft Obdachlose und Drogensüchtige anzutreffen. Wie lange die Sicherheitsleute von Aly die beiden Straßen sicherer halten sollen, könne er nicht sagen. "Auf unabsehbare Zeit."

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Verwendete Quellen
  • Gespräch mit Karim Aly, Inhaber der Sicherheitsfirma Alybaba
  • fr.de: "Endlich Ruhe": Anwohner engagieren eigenen Sicherheitsdienst im Frankfurter Bahnhofsviertel
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Von Stefan Simon
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