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Welt-AIDS-Tags: Frankfurt kämpft gegen Neuinfektionen und Diskriminierung


So will Frankfurt HIV und Aids bekämpfen

Von t-online, sfk

29.11.2023Lesedauer: 2 Min.
imago images 0203729613Vergrößern des BildesSymbolfoto: Die rote Schleife steht weltweit für Solidarität mit HIV-positiven und aidskranken Menschen. (Quelle: IMAGO/Michael Bihlmayer)
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Ein Zeichen gegen Ausgrenzung und Diskriminierung: Die Stadt Frankfurt schließt sich der Initiative "Fast-Track Cities" an, um aufzuklären und HIV-Neuinfektionen zu verhindern.

Am 1. Dezember ist der Welt-Aids-Tag – in Frankfurt wird dieser Tag unter dem Motto "Abschied von Aids" stehen. Obwohl die Krankheit dank moderner Therapien nicht mehr so tödlich ist wie früher, ist sie bei Weitem nicht besiegt. Das betont die Stadt in einer Mitteilung.

In der Mainstadt wurden im Jahr 2023 bis einschließlich Oktober 36 Neuinfektionen mit HIV und Aids gemeldet. Um dagegen vorzugehen, hat sich die Stadt nun der "Fast-Track Cities"-Initiative angeschlossen. Wie Oberbürgermeister Mike Josef (SPD) sagt, will man damit auch ein Zeichen gegen Diskriminierung und Ausgrenzung HIV-positiver Menschen setzen.

Was die Fast-Track-Initiative bezwecken soll

Mit der Fast-Track-Initiative verpflichten sich die Städte, die sogenannten 95-95-95 Ziele der Pariser Erklärung zu erreichen und HIV-bezogenen Stigmatisierungen und Diskriminierungen entgegenzuwirken.

Bis zum Jahr 2030 sollen 95 Prozent der HIV-positiven Menschen in der Stadt über ihre Infektion informiert sein, sich in einer antiretroviralen Therapie befinden sowie eine Viruslast unter der Nachweisgrenze aufweisen. Damit will die Stadt Frankfurt den Weg zur Beendigung der HIV-Epidemie ebnen.

300 Städte weltweit gehören Fast-Track Cities-Initiative an

Die Initiative "Fast-Track Cities" ist ein Zusammenschluss von rund 300 Städten und Kommunen weltweit. Die vier Hauptpartner dabei sind die International Association of Providers of Aids Care (IAPAC), das gemeinsame Programm der Vereinten Nationen für HIV/Aids (Unaids), das Programm der Vereinten Nationen für menschliche Siedlungen (UN-Habitat) sowie die Stadt Paris.

Aids wurde 1981 erstmals in den Vereinigten Staaten beschrieben, ein Jahr später der erste Erkrankte am Frankfurter Universitätsklinikum behandelt und weitere deutsche Aids-Fälle wurden publiziert. In Frankfurt stieg die Zahl der Erkrankten im Jahr 1985 sprunghaft auf 53 Fälle an. Daraufhin veröffentlichte das Gesundheitsamt eine Aufklärungsbroschüre und eröffnete eine der ersten offiziellen Beratungsstellen im Haus 68 der Uniklinik Frankfurt.

Verwendete Quellen
  • Pressemitteilung der Stadt Frankfurt vom 28.11.2023
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