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Hessen: Wohnungsbau nimmt ab – immer weniger bezahlbarer Wohnraum


Wohnungsnot nimmt zu
Immer weniger Wohnraum in Hessen

Von dpa, sfk

03.06.2024Lesedauer: 1 Min.
imago images 0443908295Vergrößern des BildesDie Wohnungsnot in Hessen (Symbolbild) nimmt immer weiter zu. (Quelle: IMAGO/Florian Gaul)
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Der Wohnungsbau in Hessen nimmt ab, trotz wachsenden Bedarfs an bezahlbarem Wohnraum.

In Hessen sind im Jahr 2023 rund 3,8 Prozent weniger neue Wohnungen fertig geworden als noch ein Jahr zuvor. Wie das Statistische Landesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte, entstanden insgesamt rund 18.000 Wohnungen in neuen Gebäuden. Der Verband der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft (VdW südwest) mahnte, das Minus spiegele nur bedingt den Ernst der Lage wider. Der Effekt der zuletzt signifikant sinkenden Baugenehmigungen zeichne sich darin bisher nicht ab.

"Die Wohnungsmärkte werden perspektivisch auf noch größere Engpässe zusteuern", warnte VdW-Vorstand Axel Tausendpfund. "Wir müssen leider davon ausgehen, dass die Zahl der Menschen, die keine bezahlbare Wohnung finden, weiter zunimmt." Seit rund zwei Jahren seien die Baugenehmigungen in Hessen signifikant rückläufig.

Frankfurt hat die kleinsten Wohnungen im Durchschnitt

Laut Statistik lag die durchschnittliche Größe der neuen Wohnungen bei 98,9 Quadratmetern. Die durchschnittlich größten Wohnungen entstanden 2023 demnach im Vogelsbergkreis mit gut 139 Quadratmetern. Die durchschnittlich kleinsten Wohnungen wurden in Frankfurt am Main mit 68,4 Quadratmetern neu fertiggestellt.

Rechne man Wohnungen in Bestandsgebäuden mit, dann seien 2023 rund 21.300 weitere Wohnungen in Hessen fertig worden, teilte die Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) mit. Im Vergleich zum Vorjahr sei dies ein Minus von 2,1 Prozent. "Für das laufende Jahr 2024 ist leider nicht mit einer Verbesserung der Lage im Wohnungsbau zu rechnen", sagte VhU-Vizepräsident Thomas Reimann. Grund dafür sei die derzeit große Zurückhaltung bei neuen Bauprojekten.

Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
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