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HomeRegionalFrankfurt am Main

Krawalle in Frankfurt: Opernplatz soll Sperrzone werden


Nach Krawallen
Frankfurt will Betretungsverbot für Opernplatz verhängen

Von afp, t-online
Aktualisiert am 20.07.2020Lesedauer: 2 Min.
Scherben von zertrümmerten Scheiben einer Bushaltestelle vor der Alten Oper liegen am Boden: Nach Krawallen auf Frankfurter Opernplatz soll es ein Betretungsverbot geben.Vergrößern des BildesScherben von zertrümmerten Scheiben einer Bushaltestelle vor der Alten Oper liegen am Boden: Nach Krawallen auf Frankfurter Opernplatz soll es ein Betretungsverbot geben. (Quelle: Hit Radio/Bildfunk/dpa-bilder)
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Nach den Krawallen am Wochenende hat Frankfurts Sicherheitsdezernent Markus Frank strenge Maßnahmen angekündigt. Dazu soll auch ein Betretungsverbot für den zentralen Opernplatz gehören.

Die Stadt Frankfurt am Main hat nach den Krawallen auf den Opernplatz harte Konsequenzen angekündigt: Für den Opernplatz, wo die Randale in der Nacht zu Sonntag stattgefunden hatte, soll es ein Betretungsverbot geben. Freitags und samstags ab Mitternacht solle es gelten, sagte der Frankfurter Sicherheitsdezernent Markus Frank am Montag vor Journalisten. Ab 1 Uhr solle der Platz dann vollständig gesperrt werden.

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Frank sagte, das Ziel ist, von außerhalb nach Frankfurt kommenden Menschen zu signalisieren, dass es sich nicht lohnt, in die Stadt zu kommen. Neben der Sperrung des Platzes soll es auch verstärkte Kontrollen in der näheren Umgebung geben.

Von den 39 Tatverdächtigen kamen laut Polizei 29 von außerhalb nach Frankfurt. Gegen die Verdächtigen – 38 Männer und eine Frau – laufen Ermittlungen wegen schweren Landfriedensbruchs, Körperverletzung und versuchter Körperverletzung.

OB Feldmann: Kein Vergleich mit Stuttgart

Der Frankfurter Polizeipräsident Gerhard Bereswill sagte, die Tatverdächtigen seien "überwiegend polizeilich bekannt". Sie seien bei der Polizei wegen ähnlicher Delikte wie am Wochenende sowie wegen Diebstahls und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz registriert. Die Tatverdächtigen seien zwischen 17 und 23 Jahre alt und überwiegend mit Migrationshintergrund.

Die Stadt Frankfurt wies Vergleiche mit den Krawallen in Stuttgart im Juni zurück. Der Fall in Frankfurt sei anders gelagert. Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) erklärte: "Frankfurt ist und bleibt eine weltoffene und tolerante Stadt, die ihre zentralen Plätze nicht für Bewohner und Besucher sperrt." Es dürfte aber jedem klar sein, dass es so nicht weitergehen könne und werde.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur AFP
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