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Produktion von E-Kerosin in der NĂ€he des Flughafens

Von dpa
28.04.2022Lesedauer: 2 Min.
Der Industriepark Höchst vor der Frankfurter Skyline (Symbolbild): Die Produktion findet nicht weit vom Flughafen entfernt statt.
Der Industriepark Höchst vor der Frankfurter Skyline (Symbolbild): Die Produktion findet nicht weit vom Flughafen entfernt statt. (Quelle: Ralph Peters/imago-images-bilder)
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KĂŒnstlich erzeugtes Kerosin soll in Zukunft den fossilen Antriebsstoff der Flugzeuge ersetzen. Im Industriepark Frankfurt-Höchst wird es bald hergestellt – als erster Schritt zur Massenproduktion.

Unweit des Frankfurter Flughafens soll noch in diesem Jahr mit dem Bau der bislang weltgrĂ¶ĂŸten Produktionsanlage fĂŒr synthetisches Flugbenzin begonnen werden. Der Betreiber Ineratec will dabei die Infrastruktur des Chemie-Industrieparks Frankfurt-Höchst nutzen und das dort anfallende Kohlendioxid (CO2) zusammen mit Wasserstoff aus GrĂŒnstrom fĂŒr die Produktion des E-Fuels verwenden.

Mit einer geplanten JahreskapazitĂ€t von 3500 Tonnen Kerosin-Vorprodukt ist die Anlage rund zehn Mal so groß wie das Ineratec-Pilotprojekt im niedersĂ€chsischen Werlte. Das Unternehmen aus Karlsruhe investiert im Industriepark rund 30 Millionen Euro, wie GeschĂ€ftsfĂŒhrer Philipp Engelkamp am Donnerstag in Wiesbaden sagte.

Frankfurt: Rein synthetische Betankung ist noch nicht absehbar

In einem Teilbereich wird in einem Forschungsprojekt des Kompetenzzentrums fĂŒr Klima- und LĂ€rmschutz im Luftverkehr (CENA) simuliert, dass der GrĂŒnstrom wie bei Windkraftanlagen nur in natĂŒrlichen Schwankungen verfĂŒgbar ist.

Hessens Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (GrĂŒne) bekrĂ€ftigte die Notwendigkeit klimaneutraler Kraftstoffe fĂŒr den Luft- und Seeverkehr. Eine direkte Elektrifizierung wie bei Autos sei auf der Langstrecke noch ĂŒber Jahrzehnte aus technischen GrĂŒnden nicht möglich.

Frankfurter Flughafen hat enormen Kraftstoffbedarf

Die Mengen aus der Pilotanlage reichten aber auch bei weitem nicht aus, den Bedarf am Frankfurter Flughafen zu decken, der mit gut 4,7 Millionen Tonnen Kerosin pro Jahr rund ein Viertel des gesamten Energiebedarfs in Hessen ausmache. Es gehe darum, Erfahrungen fĂŒr die Massenproduktion zu sammeln.

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Diese Produktion soll nach Engelkamps Worten perspektivisch in Regionen der Welt stattfinden, in denen erneuerbare Energie in großen Mengen und zu sehr geringen Kosten zur VerfĂŒgung steht, etwa in WĂŒsten. Angestrebt werde ein Preis von etwa einem Euro pro Liter. Momentan kostet synthetisches Kerosin noch ein Vielfaches des fossilen Produkts.

Power-to-Liquid-Kerosin (PtL) darf in herkömmlichen Flugzeugmotoren verbrannt und bis zur HÀlfte dem fossilen Kerosin beigemischt werden. In Deutschland gilt ab 2026 eine Beimischungsquote von 0,5 Prozent, die bis 2030 auf 2,0 Prozent steigt. In der EU gibt es noch keine entsprechenden Vorgaben, aber entsprechende PlÀne in dem Kommissionsvorschlag "Fit for 55" zur Klimawende.

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Von Sophie Vorgrimler
Von Roxana Frey
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