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Bew├Ąhrungsstrafe f├╝r geplanten Anschlag auf Synagoge

Von dpa
28.03.2022Lesedauer: 2 Min.
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Ein 17-J├Ąhriger ist wegen eines geplanten Bombenanschlags auf die Hagener Synagoge zu einem Jahr und neun Monaten Jugendstrafe auf Bew├Ąhrung verurteilt worden. Er habe einger├Ąumt, "im vergangenen Jahr geplant zu haben, mit einer selbst gebauten Bombe einen Anschlag auf die Hagener Synagoge zu ver├╝ben", teilte das Landgericht Hagen am Montag mit. Einen konkreten Zeitpunkt habe er allerdings nicht festgelegt. Auch habe der Syrer bei seiner Festnahme im September 2021 noch keine konkreten Schritte unternommen, um seinen Plan in die Tat umzusetzen.

In dem nicht-├Âffentlichen Prozess wurde der Jugendliche wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgef├Ąhrdenden Straftat verurteilt. Bis zu seiner Verhaftung hatte er allerdings noch keinen Sprengstoff oder andere Materialien f├╝r die Herstellung von Bomben gekauft, wie das Gericht feststellte. Der 17-J├Ąhrige habe ausgesagt, er habe bereit sein wollen f├╝r den Fall, dass Kabul bombardiert worden w├Ąre oder westliche Alliierte in Afghanistan Zivilisten get├Âtet h├Ątten.

In den Tagen vor seiner Festnahme Mitte September 2021 soll der Angeklagte in einem Kurznachrichten-Chat Kontakt zu einer Person namens "Abu Harb" (Arabisch: "Vater des Krieges") aufgenommen haben. Dieser Mann soll ihm detaillierte Anweisungen zum Bau von Sprengs├Ątzen vermittelt haben, wie die Ermittlungen ergaben.

Den Richtern zufolge ist die Vollstreckung der Jugendstrafe nicht erforderlich, weil die "notwendige erzieherische Einwirkung" auf den 17-J├Ąhrigen auch anderweitig erreicht werden k├Ânne. Der Angeklagte muss die kommenden drei Jahre in einer station├Ąren Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe au├čerhalb Hagens wohnen. Der Prozess gegen ihn hatte erst am 25. Februar begonnen, das Urteil kam jetzt ├╝berraschend fr├╝h.

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Im vergangenen September war der Warnhinweis auf den Jugendlichen ├╝ber den Umweg eines ausl├Ąndischen Nachrichtendienstes an die Beh├Ârden in NRW gegangen, wie Innenminister Herbert Reul (CDU) damals geschildert hatte. Die Polizei konnte schnell handeln - Einsatzkr├Ąfte sicherten die Synagoge und die Gemeinde wurde gewarnt; sie sagte eine zum Feiertag geplante Zusammenkunft ab.

Der Fall in der Ruhrgebietsstadt hatte auch deshalb besonders aufgeschreckt, weil erst knapp zwei Jahre zuvor ein Anschlag auf die Synagoge in Halle (Saale) ver├╝bt worden war. "Es macht traurig und ersch├╝ttert, dass J├╝dinnen und Juden an Jom Kippur wieder nicht ohne Angst in die Synagoge k├Ânnen", sagte die damalige Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Annette Widmann-Mauz (CDU).

Auch der Pr├Ąsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, hatte von "schlimmen Erinnerungen an den Anschlag an Jom Kippur vor zwei Jahren in Halle" gesprochen. Dort hatte am h├Âchsten j├╝dischen Feiertag 2019 ein bewaffneter Rechtsextremist versucht, gewaltsam in die dortige Synagoge einzudringen. Als die T├╝r standhielt, erschoss der Antisemit in der N├Ąhe zwei Menschen.

Der Prozess in Hagen habe nicht eindeutig kl├Ąren k├Ânnen, warum sich der Sch├╝ler so schnell binnen Wochen radikalisierte, zitierte "bild.de" am Montag einen Gerichtssprecher. Der Verteidiger des 17-J├Ąhrigen habe nach dem Urteil betont, dass sich alle Verfahrensbeteiligten einig gewesen seien, dass seine station├Ąre Unterbringung in einer Erziehungsanstalt angemessen und sinnvoll sei. Den Sicherheitsbeh├Ârden war der junge Syrer zuvor nicht als Extremist aufgefallen.

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