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"Layla" und Bier: Eine Partynacht auf Sylt


Sylt: "Schöner, jünger, geiler"

Von Jannik Läkamp

Aktualisiert am 24.07.2022Lesedauer: 2 Min.
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Gäste in der Sylter "Wunderbar": Hier wird bis in die Morgenstunden gefeiert.
Gäste des Sylter Clubs: Hier wird bis in die Morgenstunden gefeiert. (Quelle: Jannik Läkamp)
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Champagner und Austern? Lieber Schlager und Bier: So feiern die Westerländer.

Sylt platzt aus allen Nähten: Sommerferienzeit heißt für viele Deutsche Urlaub auf der Nordseeinsel. Und das muss gefeiert werden. Trotzdem wirkt Westerland am späten Freitagabend nahezu verlassen. Ein paar ältere Semester singen lautstark Schlagerlieder in Bars, vereinzelte Jugendliche tragen Bierkästen in Richtung Strand oder versammeln sich vor "McDonalds". Wo sind sie nun, die Feierwütigen der Insel? t-online hat sie gefunden.

Nur wenige Querstraßen von der Einkaufspromenade Friedrichstraße entfernt locken laute Gespräche und Musik die Nachtschwärmer. Hier liegt die "Wunderbar". An diesem Freitagabend der einzige Club in Westerland, der geöffnet ist und dem Partyvolk eine Heimat bietet. Und das strömt in Scharen in den kleinen Laden. Am Türsteher kommt man ohne Probleme vorbei, eine "harte Tür" gibt es hier nicht.

Sylt: Touristen, Bier und Schlager

In den Club selbst hereinzukommen, ist da schon schwieriger. Denn es ist brechend voll. Wer rein will, muss sich seinen Platz erkämpfen, die schwitzenden Leiber Tanzender zur Seite drücken. Und dann hoffen, ein kleines Quadrat Freiraum auf der Tanzfläche oder am Tresen zu ergattern. Ein bisschen wirkt die "Wunderbar" wie die überfüllte Tokioter U-Bahn, vor der Angestellte versuchen, auch noch den letzten Pendler reinzuquetschen.

Der Eingang der Sylter "Wunderbar" Freitagnacht: Von außen Unscheinbar, aber drinnen brechend voll.
Der Eingang der Sylter "Wunderbar" Freitagnacht: Von außen Unscheinbar, aber drinnen brechend voll. (Quelle: Jannik Läkamp)

Dabei muss man höllisch aufpassen, niemandes Bier umzustoßen oder auf fremde Füße zu treten. Doch hat man diese Hürde gemeistert, reißt die "Wunderbar" ihre Gäste schnell mit sich – Feierlaune vorprogrammiert. Denn die Stimmung ist, man kann es nicht anders sagen, großartig. Boxen kurz vor der Belastungsgrenze beschallen das Publikum in einer Lautstärke, die so manchen Berliner Technoklub neidisch machen würde.

Trinken, feiern, flirten

Wobei Techno eher nicht auf der Playlist der "Wunderbar" zu finden ist. Hier gibt es nur eines: Schlager, Schlager und nochmal Schlager. Das Publikum ist fast ausschließlich jung, die meisten Gäste sind Anfang oder Mitte zwanzig – und natürlich Touristen, die das Wochenende auf Sylt feiern wollen. Ausgelassen feiert die Meute zu Klassikern wie "Aber bitte mit Sahne" – oder auch zu neueren Werken, wie etwa dem sehr kontrovers diskutierten Hit "Layla". Dem Refrain "Schöner, jünger, geiler" kann sich in der "Wunderbar" jedoch fast niemand entziehen, auf der Tanzfläche und an den Tischen wird ausgelassen mitgegrölt.

Die Crew der "Wunderbar" bedient ihre Gäste: Lediglich hinter der Bar gibt es noch ein wenig Platz.
Die Crew der "Wunderbar" bedient ihre Gäste: Lediglich hinter der Bar gibt es noch ein wenig Platz. (Quelle: Jannik Läkamp)

Obwohl es beinahe zu laut ist, um sich zu unterhalten, ist man hier sehr kontaktfreudig. Sei es ein Tanzpartner, neue Freunde oder eine Begleitung für die Nacht – in der "Wunderbar" wird der Sylt-Besucher fündig. Überall wird eng getanzt, sich grölend in den Armen gelegen oder geflirtet – auch, wenn man sich dabei ins Ohr brüllen muss. Auch getrunken wird sehr ausgelassen. Alles in allem erinnert die "Wunderbar" herrlich an eine Dorfdisko.

Gefeiert wird hier auch noch, wenn sonst alles zu hat. Bis in die frühen Morgenstunden ist Deutschlands nördlichste Schlagerbar brechend voll. Denn nicht nur auf Sankt Pauli brennt noch Licht – sondern auch im Westerland.

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Verwendete Quellen
  • Reporter vor Ort
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