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Holsten-Brauerei in Hamburg: Warnstreik – Was bedeutet das für das Bier?


24 Stunden Warnstreik bei der Holsten-Brauerei

Von dpa
Aktualisiert am 20.04.2023Lesedauer: 1 Min.
Blick auf den Standort der Holsten-Brauerei in Hamburg-Hausbruch (Archivbild): Ab Donnerstagabend wird dort gestreikt.Vergrößern des BildesBlick auf den Standort der Holsten-Brauerei in Hamburg-Hausbruch (Archivbild): Ab Donnerstagabend wird dort gestreikt. (Quelle: Daniel Bockwoldt/dpa/Archivbild/dpa-bilder)
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Mitarbeiter des Hamburger Standorts des Carlsberg-Konzerns treten ab Donnerstagabend in Streik. Wird jetzt das Bier knapp?

Bei der Hamburger Holsten-Brauerei wird von Donnerstagabend an gestreikt. Für 24 Stunden wollen die rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Hamburger Standort des Carlsberg-Konzerns die Arbeit niederlegen und so ihren Forderungen nach mehr Lohn Nachdruck verleihen, wie eine Sprecherin der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) am Donnerstag in Hamburg sagte.

Der Warnstreik in Hamburg-Hausbruch starte um 22 Uhr – im Laufe des Freitags sollen sich dann alle drei Schichten beteiligen. Für 10 Uhr am Freitag war zudem eine Kundgebung geplant.

Carlsberg rechnet nicht mit größeren Auswirkungen des Warnstreiks auf die Produktion und Lieferung von Bier. "Wir haben zum Glück extrem engagierte und loyale Mitarbeitende im Team, die mit ihrem außerordentlichen Einsatz dafür sorgen, dass mögliche durch den Streik bedingte Engpässe aufgefangen werden und es somit zu keinen Lieferengpässen kommt", sagte eine Unternehmenssprecherin der dpa in Hamburg. In der Holsten-Brauerei wird unter anderem Bier der Marken Holsten und Astra hergestellt.

Holsten-Brauerei spricht von Eskalation

Das Unternehmen könne den Streikaufruf in einer solch frühen Phase der Verhandlungen und in diesem Umfang nicht nachvollziehen. "Eine solche Eskalation nach nur einer Gesprächsrunde und in dieser extrem herausfordernden Wirtschaftslage ist aus unserer Sicht völlig unverhältnismäßig und unfair."

Die Gewerkschaft fordert Entgelterhöhungen von 450 bis 500 Euro. Die Arbeitgeberseite hatte den Angaben zufolge 100 Euro mehr ab Juni und 125 Euro mehr ab April 2023 sowie Inflationsausgleichprämien geboten.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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