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Luxus-Eisbrecher im Hamburger Hafen: "Le Commandant Charcot" eingelaufen


Hamburger Hafen
Luxus-Eisbrecher erstmals in Deutschland

Von dpa, t-online
23.04.2023Lesedauer: 2 Min.
Das Expeditionsschiff "Le Commandant Charcot" in der Antarktis: Der Eisbrecher lässt sich nun in Hamburg bestaunen.Vergrößern des BildesDas Expeditionsschiff "Le Commandant Charcot" in der Antarktis: Der Eisbrecher lässt sich nun in Hamburg bestaunen. (Quelle: Sergio Pitamitz/imago images)
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Mal wieder können Fans der Schifffahrt große Augen machen: Am Steinwerder in Hamburg ist ein Boot zu sehen, das Forschung und Luxus vereint.

Der Hamburger Hafen hat am Sonntag ein besonderes Schiff auf der Elbe begrüßen dürfen. Am Morgen ist das Polar-Expeditionsschiff "Le Commandant Charcot" am Kreuzfahrtterminal Steinwerder angekommen. Das Luxus-Kreuzfahrtschiff sollte der Reederei Ponant zufolge noch bis zum Montagabend dort liegen.

Die "Le Commandant Charcot" ist ein Eisbrecher mit hybridem Flüssigerdgas-Elektroantrieb, der vor allem in der Arktis und Antarktis unterwegs ist. Mit dem Stopp in Hamburg ist das Schiff erstmals auch in Deutschland zu sehen. Grund dafür ist eine Schau durch Nordeuropa – auf das Schiff dürfen jetzt allerdings nur geladene Gäste.

Im Mai über Reykjavík ins Packeis

Die 2021 gebaute "Le Commandant Charcot" nimmt nach dem Hamburg-Aufenthalt Kurs auf das englische Southampton. Von dort aus geht es ins französische Brest, wo die Tour enden soll. Anfang Mai startet das Expeditionsschiff dann wieder mit seinem regulären Fahrplan von Reykjavík aus in die Arktis-Saison.

Auf dem Schiff mit der dunkelblauen Bordwand haben bis zu 245 Gäste in 123 Kabinen und Suiten Platz. Es gibt der Reederei Ponant zufolge zwei Restaurants und ein Spa an Bord. Das Schiff sei mit einem Rumpf ausgestattet, der durch 2,50 Meter dickes Eis fahren kann, berichtet der NDR.

Schiff kann fast lautlos durch Polargebiete gleiten

Der 150 Meter lange und 28 Meter breite Eisbrecher ist auf verschiedenen Routen in den Polarmeeren unterwegs und steuert beispielsweise die Ostküste Grönlands, den geografischen Nordpol und die Nordwestpassage sowie das Weddell-Meer, das Larsen-Schelfeis und das Rossmeer an.

Das Expeditionsschiff ist speziell für die Tiefen der Polarregionen gebaut worden. Es kann dort wegen des hybriden Antriebs auch bis zu zwei Stunden lang sehr leise und komplett emissionsfrei durch das Wasser gleiten.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
  • ndr.de: "Kreuzfahrtschiff: Luxus-Eisbrecher besucht Hamburger Hafen"
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