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Tigermücke auf dem Vormarsch: Warum Hamburger das Insekt einfrieren sollen


Experten bitten um Hilfe
Warum Hamburger diese Mücke erst einfrieren und dann einschicken sollen

Von t-online, kg

Aktualisiert am 08.09.2023Lesedauer: 2 Min.
Asiatische Tigermuecke (Symbolbild): Die Experten warnen vor der Ausbreitung neuer Tiere.Vergrößern des BildesAsiatische Tigermuecke (Symbolbild): Die Experten warnen vor der Ausbreitung neuer Tiere. (Quelle: H. Schmidbauer/imago images)
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Das Leibniz-Zentrum für Agrarlandforschung bittet um Mithilfe: Hamburger sollen bei Mücken die Augen offenhalten. Und handeln.

Aufgrund des feuchtwarmen Wetters ist wieder Mücken-Alarm in Hamburg. Nicht nur in Bezug auf die üblichen Plagegeister, denn auch gefährliche Mückenarten können im Norden unterwegs sein. Konkret geht es um die Asiatische Tigermücke. Die hat es bislang vor allem in den süddeutschen Raum geschafft. Rund um Freiburg, aber auch im Rhein-Pfalz-Kreis, im Ortenaukreis, im Rhein-Taunus-Kreis und in Rhein-Neckar hat sich längst eine "gefährliche Population" etabliert, wie es bei der Nationalen Expertenkommission heißt.

Diese Entwicklung will man in Hamburg gerne stoppen. Nach einem Bericht der Zeitschrift "Gartenfreund" ist es der Stadt wichtig, dass die Einschleppung der Tigermücke nach Hamburg rasch bemerkt wird, um dann handeln zu können. Um die Ausbreitung der Tiere zu überwachen, gibt es den sogenannten Mückenatlas. Dieser ist eine Kooperation des Leibniz-Zentrums für Agrarlandforschung und des Friedrich-Loeffler-Instituts. Die beiden Institute übernehmen die Bestimmung der Arten und sammeln Daten über die Verbreitung der Asiatischen Tigermücke in Deutschland.

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Dafür brauchen die Forscher aber Unterstützung: Hat man den Verdacht, eine dieser besonders aggressiven Mücken entdeckt zu haben, soll man sie fangen, aber nicht zerquetschen. Danach wird die Mücke am besten über Nacht eingefroren und dann am nächsten Morgen in einem kleinen Behälter (Streichholzschachtel) und einem ausgefüllten Formular an die Mückenatlas-Adresse geschickt.

Die Asiatische Tigermücke gilt als aggressiv und sticht auch tagsüber, das unterscheidet sie von den heimischen Arten, die meist erst in der Dämmerung stechen. Dazu kommt: Die Asiatische Tigermücke kann zahlreiche Krankheitserreger übertragen, zum Beispiel Dengue- und Chikungunya-Fieber sowie Zika-Viren.

Verwendete Quellen
  • Gartenfreund, Juli 2023
  • mueckenatlas.com
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