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Carlo von Tiedemann: Fürchtet Führerschein-Verlust – Amt verlangt Attest


Kultmoderator von Tiedemann fürchtet Führerscheinverlust

Von t-online, pb

Aktualisiert am 10.07.2023Lesedauer: 2 Min.
Carlo von Tiedemann mit Moderatorin Steffi Banowski in der NDR Talk Show (Archivfoto): Er fürchtet eine "Vollkatastrophe".Vergrößern des BildesCarlo von Tiedemann mit Moderatorin Steffi Banowski in der "NDR Talk Show" (Archivfoto): Er fürchtet eine "Vollkatastrophe". (Quelle: Christopher Tamcke)
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Mit einem Anwalt kämpft Carlo von Tiedemann um seinen Führerschein. Nach einem Unfall zweifelt ein Amt, ob er noch fahren kann. Droht die "Vollkatastrophe"?

Der NDR-Kultmoderator Carlo von Tiedemann muss nach einem Autounfall im vergangenen Januar jetzt um seinen Führerschein bangen. Das berichtet die "Bild"-Zeitung. Der 79-Jährige wird demnach vom Pinneberger "Fachdienst Straßenverkehr" aufgefordert, eine "Überprüfung der Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen" vorzunehmen.

Besteht er nicht, ist der Führerschein weg. Von Tiedemann hatte im Januar versehentlich einen geparkten Wagen gerammt und kam mit Verletzungen ins Krankenhaus. Er ist überzeugt: "Ich kann super Auto fahren." Das habe ihm ein Arzt auch bereits bestätigt. Ein Anwalt hat den Fall nun übernommen.

Tiedemann besitzt den Führerschein seit 1962. Ohne ihn dazustehen, fürchtet er sehr: "Das wäre eine Vollkatastrophe für mich. Hier in Quickborn gibt es nur die AKN, das regionale Eisenbahnunternehmen. Wenn ich damit fahren müsste, könnte ich nicht vorankommen, weil ich dann im Waggon stundenlang Autogramme geben müsste."

Debatte um Führerschein-Check für Senioren

In der Debatte um eine verpflichtende Führerschein-Überprüfung für Autofahrer im hohen Alter hat sich der Deutsche Verkehrssicherheitsrat kritisch über Pläne der EU geäußert. Die Brüsseler Behörde hatte diese bereits Anfang März vorgestellt. Eines der Ziele ist es, die Straßen in der EU sicherer zu machen.

Dabei geht es darum, dass Menschen über 70 alle fünf Jahre entweder eine Selbsteinschätzung zur Fahrtauglichkeit ausfüllen sollen oder eine ärztliche Untersuchung durchgeführt werden soll. "Die Entscheidung, ob Selbsteinschätzung oder Check beim Arzt, liegt bei den Mitgliedstaaten", schreibt die Kommission.

Der Rat hält dagegen: "Selbst Auto zu fahren, bedeutet für die meisten Menschen Unabhängigkeit und Flexibilität. Denn gerade für viele Ältere ist der eigene Wagen ein wichtiger Bestandteil ihres Alltags."

Transparenzhinweis
  • Dieser Text wurde mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft. Wir freuen uns über Hinweise an t-online@stroeer.de.
Verwendete Quellen
  • bild.de: Kult-Moderator (79) zittert um seinen Lappen
  • Mit Informationen der Nachrichtenagentur dpa
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