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Sylt: Autozug rast in Rinderherde – Landwirt hat Vermutung


Mehrere Tiere sofort tot
Autozug rast in Sylter Rinderherde: Landwirt hat Vermutung

Von t-online, pb

Aktualisiert am 08.11.2023Lesedauer: 2 Min.
Zug auf dem Hindenburgdamm auf Sylt (Archivfoto): Ein Zusammenstoß mit einer Rinderherde sorgt für Gesprächsstoff auf der Insel.Vergrößern des BildesZug auf dem Hindenburgdamm auf Sylt (Archivfoto): Ein Zusammenstoß mit einer Rinderherde sorgt für Gesprächsstoff auf der Insel. (Quelle: IMAGO/Chris Emil Janssen/imago)
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Wie konnte das passieren? Auf Sylt wird der tragische Tod von zehn Rindern nach einem Zusammenstoß mit einem Autozug diskutiert. Jetzt äußert sich der Landwirt.

Nach dem schweren Zusammenstoß eines Autozugs am Dienstagvormittag mit einer Rinderherde auf Sylt hat der Hofbetreiber, dem die zehn bei dem Unfall verstorbenen Tiere gehören, eine Vermutung: Ein Hund könnte die Kühe so in Panik versetzt haben, dass sie auf die Bahnstrecke zwischen Niebüll und Westerland in der Nähe von Morsum gelaufen sind, wo sie schließlich von dem Zug erfasst wurden.

Dort war ein Autozug gerade auf dem Weg nach Westerland, als der Lokführer die Tiere auf den Gleisen bemerkte. Trotz einer Schnellbremsung kam es zu einer Kollision, bei der sieben Tiere verendeten und drei vom Tierhalter erlöst werden mussten. Insgesamt bestand die Herde aus 27 Rindern.

Kollision mit Autozug: Insgesamt zehn Rinder tot

Die aufgeschreckte Galloway-Rinderherde gehört zum Gänsehof Petersen, ein bekannter Bauernhof auf der Nordseeinsel. Auf der Facebookseite des Hofes bemühte sich der Betreiber am Dienstag, den Vorfall zu rekonstruieren: So sei bei der Fütterung am Morgen noch alles in bester Ordnung gewesen, rund eine Stunde später habe man aber einen Anruf erhalten.

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Der Anrufer habe berichtet, dass die Tiere in Panik über die Wiese gerannt seien – und auch Hundegebell zu hören gewesen sei. Kurz darauf kam es dann zu dem fatalen Zusammenstoß, den der Landwirt sogar selbst am Telefon habe mitanhören müssen.

Der Hof bat auf seiner Facebookseite um "eure Mithilfe bei der Suche nach Halter und Hund" – eine Aufgabe, die am Dienstag eigentlich bereits die Polizei der Insel übernommen hat. Die Ermittler wollen klären, wie es zu dem Zusammenstoß zwischen Zug und Rindern kommen konnte.

Ob tatsächlich ein nicht angeleinter Hund die Tiere in Panik versetzt hat, war am Dienstag ungewiss. In den Kommentaren unter dem privaten Zeugenaufruf des Hofes auf Facebook drückten zahlreiche Menschen ihr Mitgefühl aus. Es kam aber auch zu Diskussionen um die Einhaltung der Leinenpflicht für Hund auf der Insel.

Verwendete Quellen
  • facebook.com: Beitrag von Gänsehof Petersen Sylt
  • Mit Informationen der Nachrichtenagentur dpa
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