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Hamburg: Streik im öffentlichen Dienst – Verdi macht Druck


Verdi ruft zum Streik auf
Öffentlicher Dienst geht in Hamburg auf die Straße

Von dpa
Aktualisiert am 22.11.2023Lesedauer: 2 Min.
imago images 0317149848Vergrößern des BildesDemonstrierende ziehen durch die Straßen (Archivbild): In Hamburg hat Verdi heute Tausende Angestellte des öffentlichen Diensts zusammengetrommelt. (Quelle: IMAGO)
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Verdi will im Tarifstreit des öffentlichen Diensts der Länder mehr Druck machen. Die Gewerkschaft ruft zum "Stadtstaatenstreik" auf. Tausende versammeln sich am MIttwoch in Hamburg.

Kurz vor dem Start einer Kundgebung in Hamburg zum "Stadtstaatenstreik" erwartet die Gewerkschaft Verdi bis zu 5.000 Beschäftigte aus allen Bereichen des öffentlichen Dienstes. "Der Platz ist schon voll, es sieht super aus", sagte der stellvertretende Verdi-Landesbezirksleiter, Ole Borgard, der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch gut eine halbe Stunde vor dem Start der Kundgebung um 11.00 Uhr am Gewerkschaftshaus. Das stimme ihn optimistisch, dass die Auswirkungen spürbar sein werden. Noch sei es aber zu früh, um dazu Näheres sagen zu können.

Wegen des "Stadtstaatenstreiks" im öffentlichen Dienst müssen sich die Bürgerinnen und Bürger von Hamburg, Berlin und Bremen auf Einschränkungen einstellen. In Hamburg werden auch Unterstützer aus Bremen und Berlin erwartet. Auch in der Bundeshauptstadt ist eine Kundgebung geplant. Die Kundgebungen werden den Angaben zufolge jeweils wechselseitig live an den anderen Kundgebungsort übertragen. Nach der Auftaktkundgebung am Gewerkschaftshaus soll ein Demonstrationszug über den Steintorwall und die Mönckebergstraße führen. Die Abschlusskundgebung sei unweit des Rathauses geplant.

Forderung: Gehaltsplus von 10,5 Prozent

Die Gewerkschaften Verdi und dbb Beamtenbund fordern für die bundesweit rund 1,1 Millionen Angestellten und mittelbar auch für die rund 1,4 Millionen Beamten ein Gehaltsplus von 10,5 Prozent, mindestens aber 500 Euro. Zusätzlich wollen sie für die Beschäftigten der Stadtstaaten Bremen, Hamburg und Berlin eine Zulage von 300 Euro im Monat. In Hamburg sind nach Verdi-Angaben etwa 41.000 Tarifbeschäftigte sowie 42.000 Beamte betroffen, auf die das Tarifergebnis übertragen werden soll.

Die Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) unter dem Vorsitz von Hamburgs Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) hatte in der zweiten Verhandlungsrunde hingegen deutlich gemacht, dass sie die Forderungen für viel zu hoch und nicht leistbar hält. Die dritte Verhandlungsrunde soll am 7. Dezember beginnen.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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