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Hamburg: Amt warnt vor Sturmflut-Serie


Zwei Meter und mehr in St. Pauli erwartet
Amt warnt vor Sturmflut-Serie im Norden

Von t-online, mtt

23.11.2023Lesedauer: 2 Min.
An der Nordseeküste wird mit Sturmfluten gerechnet: Teils könnte mehrere hintereinander erfolgen.Vergrößern des BildesAn der Nordseeküste wird mit Sturmfluten gerechnet: Teils könnte mehrere hintereinander erfolgen. (Quelle: Screenshot/Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie)
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Heftiger Wind aus Nordwest drückt die See gegen die Küste: An manchen Orten könnte es zu mehreren Sturmfluten hintereinander kommen.

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie hat eine Sturmflut-Warnung für praktisch die gesamte Nordseeküste herausgegeben. An der Weser und vor allem entlang der Elbe soll das Wasser noch stärker steigen. Teilweise werden bis Freitagnachmittag zwei Sturmfluten hintereinander erwartet.

Und auch danach bleibt die Lage brenzlig. "Bis Samstag ist weiterhin mit deutlich erhöhten Wasserständen an der deutschen Nordseeküste sowie im Weser- und Elbegebiet zu rechnen", warnte das Amt am Donnerstagnachmittag. "Bitte informieren Sie sich regelmäßig."

Los geht mit dem Abend- bzw. Nacht-Hochwasser. In St. Pauli wird der Scheitelpunkt in der Nacht zu Freitag um 1.17 Uhr erreicht sein, das Bundesamt für Seeschifffahrt erwartet dann einen Pegel von 1,5 Metern oder mehr über dem mittleren Hochwasser: Sturmflut.

Orkanartige Böen: Freitag zwei Meter mehr als normal

Rund zwölf Stunden später drängt die Flut mit noch mehr Macht an Land. Dann ist mit mindestens zwei Metern über dem mittleren Hochwasser zu rechnen.

Ungemütlich soll es unter anderem auch in Bremen-Oslebshausen werden: Am Donnerstag gegen Mitternacht wird die Flut bis zu 1,5 Meter höher als normal steigen, am Freitagmittag zwei Meter höher.

Ursache für die Sturmfluten ist starker Wind. Freitag seien tagsüber an der Nordseeküste orkanartige Böen der Stärke 11 mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 110 Stundenkilometern möglich, sagte ein Experte des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Das bringt auch die Fahrpläne von Fähren zu mehreren Ostfriesischen Inseln durcheinander. Welche Verbindungen genau betroffen sind, lesen Sie hier.

Ostsee-Sturmflut im Oktober kostete 200 Millionen Euro

Unterdessen hat der schleswig-holsteinische Landtag am Donnerstag einen vom Innenministerium vorgelegten Sturmflut-Gesetzentwurf einstimmig in den Finanzausschuss überwiesen: Er soll die von der Ostsee-Sturmflut im Oktober verursachten Schäden mit Geld aus einem Sondervermögen beheben. Insgesamt soll das Land für den "Wiederaufbaufonds Sturmflutkatastrophe 2023" Schulden von 200 Millionen Euro aufnehmen.

Vom 19. bis 21. Oktober war die schleswig-holsteinische Ostseeküste von einer schweren Sturmflut getroffen worden. Das Wasser stieg an mehreren Orten in Schleswig-Holstein um mehr als zwei Meter über den mittleren Wasserstand. Der Höchststand wurde in Flensburg mit 2,27 Metern gemessen. Es gab erhebliche Schäden zum Beispiel an Uferbefestigungen, Häfen, Häusern und touristischen Einrichtungen.

Verwendete Quellen
  • bsh.de: Aktuelle Sturmflutwarnungen des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie
  • dwd.de: Aktuelle Unwetterwarnungen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
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