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Hamburg: Neues S-Bahn-Netz – so teuer ist Wohnraum an Haltestellen


An diesen Stationen kosten Immobilien am meisten

Von t-online, gda

Aktualisiert am 10.12.2023Lesedauer: 2 Min.
Eine S-Bahn fährt über die Elbbrücken (Symbolbild): Dort wird auch der neue Elbtower gebaut.Vergrößern des BildesEine S-Bahn fährt über die Elbbrücken (Symbolbild): Dort wird auch der neue Elbtower gebaut. (Quelle: Chris Emil Janssen/imago images)
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In Hamburg steht eine große Umstellung im S-Bahnnetz bevor. Eine neue Untersuchung zeigt, an welchen Linien es sich besonders teuer lebt.

Im Umkreis der Ringlinie U3 kosten die Eigentumswohnungen auf der Plattform "Immowelt" durchschnittlich am meisten. Das geht aus einer Analyse des Unternehmens hervor, die kurz vor dem Start des neuen S-Bahnnetzes veröffentlicht wurde. Darin wurden die Angebotspreise im 500-Meter-Radius um Haltestellen von S- und U-Bahnen verglichen. Entlang einer neuen Linie gibt es ein großes Gefälle.

Die neue Linie S5 fährt die laut "Immowelt" günstigste Gegend im S-Bahnnetz an. Rund um die Station Stade kostet der Quadratmeter durchschnittlich 2.526 Euro und ist damit viermal günstiger als Wohneigentum am Dammtor, wo pro Quadratmeter mehr als 11.500 Euro fällig werden. Die Gegend um das Dammtor erzielt damit einen Spitzenwert, der in der Immobilienpreis-Analyse von keiner anderen Haltestelle übertroffen wird.

Neues S-Bahnnetz schafft neue Verbindungen

Als Grundlage der Analyse dienen die Preise von Bestandswohnungen mit 75 Quadratmetern im 1. Stock, die in den 1990er-Jahren gebaut wurden. Die Preise beziehen sich auf die inserierten Angebote auf der Plattform, es handelt sich nicht um tatsächliche Verkaufspreise. Stichtag war der 1. Oktober.

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Ab 10. Dezember wird das S-Bahnnetz stark vereinfacht. Die bisherigen Ergänzungslinien S11, S21 und S31 fallen weg. Hinzu kommt aber eine ganz neue Linie, die S5. Die S5 verkehrt zwischen Stade/Buxtehude und Elbgaustraße und fährt über Dammtor. Die Linien S1 und S3 bleiben im Citytunnel, die S2 fährt künftig von Altona über Dammtor Richtung Bergedorf/Aumühle.

So viel kostet Wohnraum entlang der "teuersten U-Bahnlinie"

Entlang einer Linie ist es besonders teuer: Die U3, die im Ring um die Alster, durch die City und St. Pauli verkehrt, ist die durchschnittlich teuerste Strecke im Hamburger Bahnnetz. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis aller Haltestellen auf der Route liegt "Immowelt" zufolge bei 7.393 Euro. Am Eppendorfer Baum und den angrenzenden Vierteln Hoheluft-Ost, Eppendorf und Harvestehude kosten die Wohnungen fast 10.000 Euro pro Quadratmeter. Neben Dammtor liegen die durchschnittlichen Preise nur am Klosterstern (U1, Harvestehude) über 10.000 Euro.

Unter die Marke von 5.000 Euro fallen die Durchschnittspreise erst deutlich außerhalb des Stadtzentrums. Unter 4.000 Euro je Quadratmeter gibt es in der Peripherie: Wedel, Heimfeld, Bergedorf, Schmalenbeck und Norderstedt sind die ersten Stationen auf ihren Linien, die unter dieser Grenze liegen.

Der Trend ist klar erkennbar: Je weiter außerhalb, desto weniger kostet der Quadratmeter. Das gilt für fast alle Strecken, mit wenigen Ausreißern wie Blankenese (7.073 Euro), Volksdorf (5.470 Euro) oder Halstenbek (5.159 Euro). Dort liegen die Preise teilweise höher als bei zentrumsnäheren Stationen.

Verwendete Quellen
  • immowelt.de: "Wohnungskauf an Haltestellen kostet zwischen 2.500 und 11.600 Euro pro Quadratmeter"
  • s-bahn.hamburg: "Unser neues S-Bahn-Netz kommt am 10. Dezember"
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