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Elbtower Hamburg: Berliner will Turm in Künstler-Paradies verwandeln


Platz für Künstler
Berliner Unternehmer will den Elbtower retten – schon wieder

Von t-online, fbo

26.02.2024Lesedauer: 2 Min.
Der Elbtower an den Elbbrücken: Der Berliner Unternehmer Alexander Skora will den Turm als Kunstobjekt nutzen.Vergrößern des BildesDer Elbtower an den Elbbrücken: Der Berliner Unternehmer Alexander Skora will den Turm als Kunstobjekt nutzen. (Quelle: Stephan Wallocha/imago-images-bilder)
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Alexander Skora lässt nicht locker: Er will den Elbtower unbedingt retten. Plan A ist zwar gescheitert, doch der Berliner hat noch mehr Ideen in der Tasche.

Die Hamburg Commercial Bank (HCOB) als wichtiger Großmieter ist raus, Klaus-Michael Kühne als lange gehandelter "Retter" hat keine Lust mehr, Bauherrin Signa ist seit Monaten tief im Pleite-Chaos versunken: Es sieht dieser Tage nicht gut aus für den Elbtower. Der Berliner Unternehmer und Hotelier Alexander Skora hat sich nun in die Debatte um die Zukunft eingeschaltet – nicht zum ersten Mal.

Der Elbtower soll zu einem gemeinnützigen Kunstprojekt werden. "Die Wohnungen wollte sie ja nicht", sagte Skora in einem Video, das er gemeinsam mit dem Künstler Friedrich Curschmann aufgenommen hat, in Richtung der Bausenatorin Karen Pein. Die SPD-Politikerin hatte Skoras erste Idee, den Elbtower in einen gigantischen Wohnblock zu verwandeln, strikt abgelehnt. Hier lesen Sie mehr dazu.

Berliner Hotelier hat kuriosen Plan: Elbtower soll Künstler-Magnet werden

Nun also wagt Skora einen zweiten Versuch. Der Unternehmer und Curschmann wollen ihr Projekt "ArtHouseRising" aus Berlin an die Elbe holen. Heißt: Der Elbtower würde, finanziert durch Mäzene oder andere Sponsoren, in eine Stiftung übergehen. Diese würde dann einzelne Räume oder Etagen an Künstler vergeben. "Sie können einen neuen Magneten schaffen, der internationale Künstler inspiriert, nach Hamburg zu ziehen", sagte Skora.

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"Wenn man sich den Elbtower anschaut, passt es perfekt: Er sieht aus wie eine Spirale", sagte sein Partner Curschmann. Er könne selbst dem aktuellen Zustand des Milliarden-Projekts in der Hafencity etwas abgewinnen: "Eine Idee wäre, als Anfangsprojekt, das Ganze so zu lassen und Künstler einzuladen, die mit ihren Spraydosen von oben bis unten den ganzen Beton besprühen können. Danach kann man überlegen, die Glasfassaden zu gestalten."

Nicht weniger als einen Platz auf der Titelseite der renommierten "New York Times" erhoffe sich Curschmann, wenn das Projekt einmal umgesetzt worden ist – und musste selbst laut lachen. Die Hürden sind allerdings hoch: Nicht nur, dass Skora und Curschmann die Bausenatorin überzeugen müssten, wenn es ihnen Ernst mit dem Kunst-Elbtower ist, sie müssten auch mit den Gläubigern eine Einigung finden.

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