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ÖPNV-Streik in Hamburg: U-Bahnen und Busse stehen still


Donnerstag bis Samstag
Streik bei Bussen und U-Bahnen: "massive Einschränkungen"

Von t-online, fbo

Aktualisiert am 28.02.2024Lesedauer: 2 Min.
Eine U3 am Bahnhof (Symbolbild): Ein Warnstreik legt Hamburgs Busse und U-Bahnen für zwei Tage lahm.Vergrößern des BildesEine U3 am Bahnhof (Symbolbild): Ein Warnstreik legt Hamburgs Busse und U-Bahnen für zwei Tage lahm. (Quelle: Hanno Bode/imago-images-bilder)
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48 Stunden lang bestreikt Verdi die Hochbahn und die VHH ab Donnerstag. Fahrgäste müssen sich auf massive Einschränkungen einstellen.

Der Streik bei Bussen und U-Bahnen beginnt am Donnerstagmorgen, 3 Uhr und läuft bis Samstagmorgen, 3 Uhr. Die Hochbahn und die VHH rechnen damit, dass sie mit Beginn des Arbeitskampfes ihren Betrieb nicht aufnehmen können – "massive Einschränkungen" drohen. "Wenn sich Fahrgäste mit der Aussicht auf einen Notfallfahrplan auf den Weg machen und sich in zu volle Fahrzeuge oder auf Bahnsteigen drängeln, ginge damit ein hohes Sicherheitsrisiko einher", teilten beide Verkehrsbetriebe am Dienstag mit.

Ob es einen Notbetrieb während des Streiks gibt, soll "situativ" entschieden werden. Nach Ende des Streiks am Samstagmorgen sollen die U-Bahnen und Busse wieder nach Plan fahren. Fahrgäste sollten nach Möglichkeit auf Regionalbahnen oder im Nahverkehr auf die HADAG-Fähren sowie die S-Bahn ausweichen – diese Betriebe werden nicht bestreikt. Leichte Entwarnung gibt es auch für Eltern: Die Schulbusse der Hochbahn sollen am Donnerstag und Freitag fahren.

Hochbahn und VHH lehnen Verdi-Streik ab: "Nicht zu vermitteln"

"In drei Verhandlungsrunden haben wir ganz konkrete Vorschläge gemacht, wie wir unsere Kolleginnen und Kollegen wirksam entlasten können. An vielen Stellen konnten auch schon Übereinstimmungen erreicht werden", sagte Saskia Heidenberger, Personalvorständin der Hochbahn. Den Fahrgästen sei der Streik "nicht zu vermitteln". Sie forderte Verdi auf, sich auf das Angebot der Hochbahn zuzubewegen, um zu einem Tarifabschluss zu kommen.

Auch Lorenz Kasch, Geschäftsführer der VHH, bewertete den Streik als weder zielführend noch nachvollziehbar. "In den nun laufenden Verhandlungen zum Manteltarifvertrag steht das Thema Entlastung im Fokus. Auch hier haben wir das Ziel, weitere Verbesserungen für unsere Kollegen und Kolleginnen herbeizuführen. Diese Verbesserungen müssen für uns als öffentliches Unternehmen, das mit Steuergeldern arbeitet, aber auch finanzierbar sein", sagte Kasch. Weitere Verhandlungen der VHH und der Hochbahn mit Verdi sind jeweils für Anfang März geplant.

Die Hamburger Linksfraktion sprach den Streikenden am Mittwoch ihre Unterstützung aus. "Geteilte Schichtdienste, hohe Kranken- und Überstundenquoten machen die Arbeitsplätze nicht attraktiv. Zurecht fordern deshalb die Beschäftigten und ihre Gewerkschaft ver.di eine Verkürzung der Wochenarbeitszeit auf 35 Stunden bei vollem Lohnausgleich, die Begrenzung der einzelnen Dienstlängen und höhere Zulagen für ungünstige Arbeitszeiten", sagte die verkehrspolitische Sprecherin Heike Sudmann. Der Senat müsse Mehrausgaben aus "sozialen und ökologischen" Gründen für die Verkehrswende in Kauf nehmen.

Verwendete Quellen
  • hochbahn.de: Pressemitteilung vom 27. Februar 2024
  • Linksfraktion Hamburg: Pressemitteilung vom 28. Februar 2024
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