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Bis zu sieben Kilometer Stau: Klimaaktivisten kleben sich in Hamburg fest


Bis zu sieben Kilometer Stau
Klimaaktivisten kleben sich an Straße fest

Von dpa, mtt

31.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Die Klimaaktivisten blockieren am Horner Kreisel die Abfahrt der Autobahn 24: Sie fordern ein Gesetz gegen Lebensmittelverschwendung.Vergrößern des BildesDie Klimaaktivisten blockieren am Horner Kreisel die Abfahrt der Autobahn 24: Sie fordern ein Gesetz gegen Lebensmittelverschwendung. (Quelle: Daniel Bockwoldt/dpa)
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Mitten im Berufsverkehr haben Aktivisten eine Autobahnabfahrt in Hamburg blockiert. Es tue ihnen leid, beteuerten sie. Aber sie seien gezwungen, zu stören. Autofahrer reagierten erbost.

Klimaaktivisten haben am Montagmorgen den Horner Kreisel in Hamburg blockiert. Nach Angaben der Polizei waren etwa zehn Menschen vor Ort, zwei hatten sich laut "Hamburger Abendblatt" um 8.45 Uhr mit dem ganzen Körper an der Straße festgeklebt und verhinderten so, dass Autos die dortige Autobahnabfahrt benutzen konnten.

Aufgrund der Blockade kam es zu starken Verkehrsbeeinträchtigungen auf der A24 in Richtung Innenstadt, wie die Polizei mitteilte. Der A24-Verkehr in Richtung Innenstadt musste über die Anschlussstelle Jenfeld abgeleitet werden, es kam zu bis zu sieben Kilometer Stau.

Polizei Hamburg nimmt Aktivisten in Gewahrsam

Laut einem Reporter vor Ort regten sich viele Autofahrer auf, die mitten im Berufsverkehr stecken blieben. Viele hupten demnach, andere riefen: "Wir müssen zur Arbeit." Mehrere hätten auch begonnen, mit den Aktivisten zu diskutieren.

Die Polizei wertete die Aktion dem Reporter zufolge als nicht-angemeldete Versammlung. Gegen 9.30 Uhr seien die Beamten eingeschritten, berichtete das "Hamburger Abendblatt". Die festgeklebten Aktivisten seien von der Straße gelöst und in Gewahrsam genommen worden, sodass die Autobahn mittlerweile wieder frei gegeben werden konnte.

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Die Aktivisten forderten ein Gesetz gegen Lebensmittelverschwendung und eine Agrarwende, um Treibhausgasemissionen in der Landwirtschaft zu senken. Sie bezeichnen sich als Aufstand der letzten Generation.

Aktivisten: "Wir bedauern, dass wir stören müssen"

Auch das sogenannte "Containern" solle erlaubt werden. Aktuell kann es ja nach den konkreten Umständen noch als Diebstahl verfolgt werden, wenn jemand Lebensmittel mit abgelaufenen Mindesthaltbarkeitsdaten aus Supermarkt-Müllcontainern holt.

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Auch in Berlin kam es am Montag zu Protesten durch Klimaaktivisten. Dort blockierten sie die A100. Eine Aktivistin twitterte: "Bin wieder angeklebt, Verkehr steht!" Es tue ihr leid für die Leute, aber es sei notwendig, "weil wir mitten im Klimakollaps sind und Alarm schlagen müssen".

Auch auf dem Account der Aktion "Essen retten – Leben retten" hieß es: "Wir bedauern, dass wir stören müssen."

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Reporter vor Ort
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