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15-JĂ€hrige in Stadtpark vergewaltigt: Elf Angeklagte vor Gericht

Von dpa, t-online
Aktualisiert am 10.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Justitia (Symbolbild): Der Prozess soll bis zum 20. Dezember gehen.
Justitia (Symbolbild): Der Prozess soll bis zum 20. Dezember gehen. (Quelle: Reiner Zensen/imago-images-bilder)
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Vor dem Landgericht Hamburg stehen elf MÀnner wegen Vergewaltigung einer 15-JÀhrigen vor Gericht. Zehn der Angeklagten sollen das MÀdchen sexuell missbraucht haben, wÀhrend der Elfte die Tat gefilmt hat.

Im Zusammenhang mit der gemeinschaftlichen Vergewaltigung einer 15-JĂ€hrigen mĂŒssen sich ab dem heutigen Dienstag (9.30 Uhr) elf MĂ€nner vor einer Jugendkammer am Landgericht Hamburg verantworten. Zehn der Beschuldigten im Alter zwischen 18 und 22 Jahren sollen die Jugendliche im Stadtpark sexuell missbraucht haben.

Einem elften Angeklagten werden Beihilfe sowie Herstellung jugendpornografischer Inhalte und Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen vorgeworfen. Er soll das Geschehen mit dem Handy gefilmt haben. Diesen Vorwurf erhebt die Staatsanwaltschaft auch gegen einen der zehn Hauptangeklagten, der zudem die Handtasche mit Wertsachen des MÀdchens gestohlen haben soll.

Hamburg: Das Opfer sei stark alkoholisiert gewesen und habe sich nicht wehren können

Die 15-JĂ€hrige hatte laut Angaben der Staatsanwaltschaft am 19. September 2020 eine Party auf der Festwiese des Stadtparks besucht. Stark alkoholisiert sei sie am spĂ€ten Abend auf einen der Angeklagten getroffen. Er habe sie in ein GebĂŒsch gefĂŒhrt. Dort seien drei weitere Angeklagte hinzugekommen.

Die MĂ€nner hĂ€tten die Jugendliche teilweise unter Anwendung von Gewalt missbraucht. Danach sei die 15-JĂ€hrige noch zweimal in das GebĂŒsch gefĂŒhrt und jeweils von anderen Angeklagten vergewaltigt worden. Die Beschuldigten hĂ€tten die eingeschrĂ€nkte WiderstandsfĂ€higkeit des MĂ€dchens ausgenutzt.

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Landgericht Hamburg: FĂŒr die Angeklagten gilt vorerst die Unschuldsvermutung

Laut einer Senatsantwort auf Kleine Anfragen der CDU- und der AfD-BĂŒrgerschaftsfraktionen sind vier der Angeklagten Deutsche, sechs haben andere Staatsangehörigkeiten, bei einem ist die NationalitĂ€t unklar. Ein Gerichtssprecher betonte, dass fĂŒr die Angeklagten wie in jedem Strafverfahren bis zu einer rechtskrĂ€ftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung gelte.

Die Tat hatte im vorigen Jahr zu einer heftigen Debatte gefĂŒhrt. So wurde in einer Unterschriftensammlung die "Veröffentlichung der Gesichter der TĂ€ter" gefordert. Die Hamburger Polizei leitete nach Angaben der Staatsanwaltschaft 144 Ermittlungsverfahren ein. Dabei ging es unter anderem um Fotos, Adressen oder andere Details von mutmaßlichen TĂ€tern, die veröffentlicht wurden.

Strafverfahren in Hamburg: 41 weitere Verhandlungstage angesetzt

79 der Verfahren seien an die Generalstaatsanwaltschaft abgegeben worden. Einige FĂ€lle seien eingestellt worden, mangels Tatverdachts oder weil die Beschuldigten nicht strafmĂŒndig waren. "Wir hoffen, dass das Hauptverfahren in einem anderen Klima stattfinden kann, in einem rechtsstaatlichen und fairen Umfeld", sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft, Liddy Oechtering.

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Bereits zu Beginn werde sich die Frage stellen, ob mit RĂŒcksicht auf die junge Frau die Öffentlichkeit ausgeschlossen werden mĂŒsse, erklĂ€rte Gerichtssprecher Kai Wantzen. Die Jugendkammer hat 41 weitere Verhandlungstermine bis zum 20. Dezember angesetzt.

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