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Mann in UKE eingeliefert: Erster Fall von Affenpocken in Hamburg gemeldet


Mann in UKE eingeliefert
Erster Fall von Affenpocken in Hamburg

Von t-online, EP

31.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Der Haupteingang des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (Archivbild): Das Risiko einer Ansteckung im Alltag ist nur bei engem Körperkontakt erhöht.Vergrößern des BildesDer Haupteingang des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (Archivbild): Das Risiko einer Ansteckung im Alltag ist nur bei engem Körperkontakt erhöht. (Quelle: Hanno Bode)
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In Deutschland werden immer mehr Fälle mit Affenpocken gemeldet. Nun ist die Krankheit auch in Hamburg angekommen. Ein Patient wird in einer Spezialklinik des Universitätskrankenhauses behandelt.

In Hamburg ist der erste Fall von Affenpocken registriert worden. Das teilte das Universitätsklinikum Eppendorf am Montagabend in einer Pressemitteilung mit. Der 32-jährige Patient werde derzeit in der Bernhard-Nocht-Klinik behandelt. Dabei handelt es sich um eine Spezialklinik des UKE für Infektiologie, Tropenmedizin und Gastroenterologie.

Weitere Angaben zum Zustand des Patienten machte das Krankenhaus zunächst nicht. Dabei verwiesen Sprecher der Klinik sowie der Sprecher der Gesundheitsbehörde laut NDR auf den Datenschutz.

Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung ist gering

In Alltagssituationen sei die Gefahr einer Ansteckung mit dem Virus gering, wird Behördensprecher Martin Helfrich zitiert. In den bislang bekannten Fällen hätten sich Betroffene bei engem Körperkontakt angesteckt. Das RKI geht von einer Übertragung von Mensch zu Mensch über kleinste Verletzungen wie Risse in der Haut oder die Schleimhäute aus. Ob eine Infektion durch direkte sexuelle Übertragungswege möglich ist, sei noch unklar.

Bisher sind in Deutschland 21 Fälle von Affenpocken aus sechs Bundesländern gemeldet worden. Die Nachweise stammen demnach aus Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt – und nun auch Hamburg. Soweit bekannt, erkranken die meisten Betroffenen nicht schwer", so das RKI.

Dass die Fallzahlen weiter steigen, hatten Fachleute angesichts des ungewöhnlichen Ausbruchs in mehreren Ländern mit bisher mehr als 250 bestätigten Fällen erwartet. Experten vermuten, dass das Virus schon eine Weile unbemerkt zirkulierte. Sie gehen davon aus, dass der Ausbruch begrenzt werden kann. Die Gefährdung für die Gesundheit der breiten Bevölkerung in Deutschland schätzt das RKI nach derzeitigen Erkenntnissen als gering ein.

Verwendete Quellen
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