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Hannover: Prominenter Kriminologe wird Opfer von Trickbetrügern


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Angst um die Tochter: Kriminologe fällt beinahe auf Schockanruf herein

Von dpa
Aktualisiert am 19.08.2022Lesedauer: 2 Min.
Der Kriminologe Christian Pfeiffer, langjähriger Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen, übt Kritik an Kardinal Marx.
Der Kriminologe Christian Pfeiffer, langjähriger Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (Archivbild): Betrüger wollten an sein Geld. (Quelle: Galuschka/dpa-bilder)
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Selbst Profis sind nicht vor Betrug gefeit: Der prominente Kriminologe Christian Pfeiffer wurde von Trickbetrügern in Angst um seine Tochter versetzt.

Mit einem emotionalen Schockanruf haben Trickbetrüger beinahe den Kriminologen Christian Pfeiffer nach eigenen Angaben hereingelegt. Die Täter hätten sich als Polizisten ausgegeben, sagte der Kriminologe aus Hannover am Donnerstag vor Journalisten. Demnach sollte seine Tochter in einen Autounfall mit einem Kind verwickelt gewesen sein und 55.000 Euro als Kaution benötigen, um einem Haftbefehl zu entgehen.

Geschickt hätten die Betrüger einen realistischen Anruf vorgetäuscht, Details wie den Namen der Tochter und die Farbe ihres Autos genannt und ihn so dazu bewegt, Kontakt mit seiner Bank aufzunehmen. Der Betrug sei aufgeflogen, als Pfeiffer nach technischen Problemen die echte Polizei in Hannover anrief, um einen erneuten Kontakt herzustellen. Der prominente Kriminologe wollte mit seiner Pressekonferenz gemeinsam mit der Polizei der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover Menschen auf die Betrugsmasche hinweisen.

Hannover: Kriminologe versucht, die Täter selbst zu stellen

Bundesweit kommt es wieder zu solchen Anrufen – und immer wieder fallen Menschen darauf hinein. Allein in Niedersachsen liegt die Gesamtzahl der Fälle mit falschen Polizeibeamten im ersten Halbjahr laut Polizei im mittleren vierstelligen, die Zahl der Taten, bei denen Täter Geld erbeuteten, im oberen zweistelligen Bereich. Häufig rufen die Betrüger aus dem Ausland an, auf dem Display des Telefons erscheint dennoch meist eine deutsche Nummer.

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Nachdem Pfeiffer den Betrug bemerkt hatte, versuchte er, gemeinsam mit der Polizei die Betrüger zu fassen. Klar sei ihm gewesen, er werde höchstwahrscheinlich beobachtet, sagte er. Mit verdecktem Polizeischutz machte sich Pfeiffer auf den Weg zur Bank und schob einen Zettel hin, auf dem stand: "Betrug: 55.000 Euro". Die Mitarbeiterin steckte daraufhin gewöhnliches Papier in eine kleine Tasche.

Die Betrüger forderten Pfeiffer auf, das Geld nach Hildesheim zu bringen. Aus Sicherheitsgründen brach die Polizei die Aktion ab. Die Gefahr war zu hoch, dass Pfeiffer etwas auf dem Weg passieren könnte. So wurden die Täter nicht gefunden.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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  • Patrick Schiller ist t-online Regio Redakteur in Hannover.
Von Patrick Schiller
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