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Südschnellweg in Hannover: Aktivsten wollen um Bäume trauern


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Südschnellweg in Hannover: Aktivsten wollen um Bäume trauern

Von dpa
Aktualisiert am 03.12.2022Lesedauer: 2 Min.
Ausbau Südschnellweg in Hannover
Das Wort „No“ steht an einem Baum in unmittelbarer Nähe vom Südschnellweg (Archivbild): Protestaktion gegen Straßenbau. (Quelle: Julian Stratenschulte/dpa/dpa-bilder)
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Der Ausbau des Südschnellwegs in Hannover ist umstritten. Klimaaktivisten haben unter den Augen zahlreicher Polizisten erneut dagegen protestiert.

Bevor die ersten Bäume für den umstrittenen Ausbau des Südschnellwegs in Hannover gefällt werden, haben Umweltschützer gegen das Vorhaben protestiert. Rund 150 Unterstützerinnen und Unterstützter hätten sich am Samstagmittag versammelt, sagte Julia Förster von der Initiative "Leinemasch bleibt".

Eine Polizeisprecherin sprach von rund 70 Demonstrantinnen und Demonstranten. Die Polizei war mit zahlreichen Einsatzkräften angerückt. Die Aktivisten sind gegen eine geplante Verbreiterung des Südschnellwegs, für die bereits ein Planfeststellungsbeschluss besteht – nicht aber gegen eine notwendige Sanierung. Die Leinemasch, durch die der Südschnellweg führt, ist ein beliebtes Naherholungsgebiet mit Badeseen.

Südschnellweg in Hannover: Südschnellweg in Hannover: Die marode Brücke soll durch einen Tunnel ersetzt werden.
Südschnellweg in Hannover (Archivbild): Gleich mehrere Brücken müssen erneuert werden. (Quelle: Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr)

Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr hatte zuvor angekündigt, dass in der kommenden Woche mit bauvorbereitenden Arbeiten zwischen der Schützenallee und der Leinebrücke begonnen werden sollte. Der Südschnellweg soll deshalb von Sonntagmorgen an zwischen dem Landwehrkreisel und dem Seelhorster Kreuz in beiden Fahrtrichtungen gesperrt werden.

Klimaaktivisten in Hannover: Wollen bei Mahnwache um Bäume trauern

"Wir werden die Rodungen begleiten, dokumentieren und zeigen, dass wir das nicht gut finden", sagte Förster. Bei der Mahnwache am Samstag werde um die Bäume, die nun im östlichen Teil gerodet werden, getrauert.

Die Zusage von Verkehrsminister Olaf Lies (SPD) nach Gesprächen, dass für Bäume im westlichen Teil auf eine Rodung vorerst bis Oktober 2023 verzichtet werden soll, begrüßte Förster. Das sei ein "krasser Erfolg". Die Umweltaktivisten kündigten aber an, die Pläne weiter kritisch verfolgen zu wollen.

Der Südschnellweg (B3) ist laut Niedersächsischer Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr von großer Bedeutung für den Verkehr im Großraum Hannover. Die Straße soll langfristig ausgebaut werden, weil vier Brücken ohnehin erneuert werden müssen.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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Selbst Krebsmedikamente werden knapp – Lage "ganz dramatisch"
  • Patrick Schiller ist t-online Regio Redakteur in Hannover.
Von Patrick Schiller
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