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Tödliches Zugunglück bei Neustadt: Keine Obduktion nach "Unglücksfall"


Staatsanwaltschaft verzichtet auf Obduktion der Opfer

Von dpa, t-online, pas

Aktualisiert am 28.04.2023Lesedauer: 1 Min.
Trümmerteiles eines Pkw liegen am Bahnübergang, an dem am Sonntagmorgen ein Auto von einem Zug erfasst worden war: Drei Menschen starben, sie waren nach Polizeiangaben trotz geschlossener Halbschranken mit dem Auto auf den Bahnübergang gefahren.Vergrößern des BildesTrümmerteiles eines Pkw liegen am Bahnübergang: Am Sonntagmorgen war ein Auto von einem Zug erfasst worden. (Quelle: Julian Stratenschulte/dpa-bilder)
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Nach dem tragischen Unfall an einem Bahnübergang nahe Hannover verzichtet die Staatsanwaltschaft auf eine Obduktion der Opfer.

Die Staatsanwaltschaft hat nach dem tödlichen Unfall an einem Bahnübergang in der Nähe von Hannover angekündigt, keine Obduktion der Opfer durchzuführen. Auch wurde keine Blutentnahme des verstorbenen Autofahrers angeordnet, wie eine Sprecherin der Anklagebehörde in Hannover am Freitag mitteilte. "Wir gehen von einem Unglücksfall aus." Daher werde man auf weitere Untersuchungen verzichten. Zuvor hatte die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" darüber berichtet.

In den frühen Morgenstunden des Sonntags war ein 22-jähriger Autofahrer in Neustadt am Rübenberge in der Region Hannover trotz geschlossener Halbschranken auf einen Bahnübergang gefahren. Sein Auto wurde von einem Regionalzug erfasst. Der Fahrer und zwei 20 und 22 Jahre alte Frauen, die mit ihm im Auto saßen, kamen ums Leben. Ein Fahrgast im Zug wurde beim Abbremsen leicht verletzt.

Unfall sorgte für Sperrungen im Fernverkehr

Anwohner hatten den Zusammenstoß gegen 4.50 Uhr gehört und die Rettungskräfte alarmiert. Der Zug wurde geräumt, es befanden sich zum Zeitpunkt des Unfalls darin 38 Fahrgäste und sechs Bahnmitarbeiter. Ein Fahrgast wurde beim Abbremsen des Zuges leicht verletzt. Der Lokführer blieb unverletzt, wurde aber von einem Notfallseelsorger betreut, wie die Polizeisprecherin sagte. 60 Einsatzkräfte der Feuerwehr aus Neustadt, Eilvese und Empede waren im Einsatz.

Die Bahnstrecke war am Sonntag für mehrere Stunden gesperrt. ICE-Züge des Fernverkehrs zwischen Oldenburg und Hannover fielen zwischenzeitlich aus, die IC-Züge zwischen Hannover und Emden wurden umgeleitet und verspäteten sich laut Bahn um etwa eine halbe Stunde. Am Sonntagvormittag gab die Bahn die Strecke wieder frei.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
  • ff-neustadt.de: Mitteilung der Feuerwehr Neustadt am Rüberberge
  • bild.de: "In acht Minuten wären sie zu Hause gewesen"
  • spiegel.de: "Unglücksursache unklar – Leichen der drei Insassen sollen obduziert werden"
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