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Region Hannover: Jagd auf Problemwolf beginnt | Wolf in Niedersachsen


Jagd auf Problemwolf in der Region Hannover beginnt

Von t-online, cch

Aktualisiert am 05.10.2023Lesedauer: 2 Min.
Wölfe breiten sich weiter ausVergrößern des BildesEin Wolf (Symbolbild): Ein bestimmtes Tier darf von einem festgelegten Personenkreis erlegt werden. (Quelle: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-bilder)
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Ein Wolf treibt in der Region Hannover sein Unwesen, er soll auch das Pony von Ursula von der Leyen getötet haben. Nun ist er zum Abschuss freigegeben.

Die Region Hannover hat eine Ausnahmegenehmigung zum Abschuss eines bestimmten Wolfes erteilt – jetzt ist sie wirksam. Seit Montag dürfen einige Personen mit Jagdlizenz den Wolf erlegen. Das betroffene Tier habe wiederkehrendes, erlerntes und problematisches Rissverhalten gezeigt, teilte die Region kürzlich mit. Es gehöre zu einem größeren Rudel.

Auch andere Wölfe des Rudels dürften im engen räumlichen und zeitlichen Zusammenhang zu Rissen geschossen werden. Die Ausnahmeregelung gilt bis Ende Februar 2024.

Wolf soll 59 Nutztiere gerissen haben

Der Wolf beziehungsweise das Rudel soll für 59 Tierrisse verantwortlich sein, darunter Schafe, Ziegen, Rinder und Pferde. Auch das Pony von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen soll der Wolfsrüde GW950m nach t-online-Informationen getötet haben.

Die Risse häufen sich den Angaben zufolge seit Frühjahr 2022. "Das wiederkehrende, erlernte Rissverhalten lässt weitere ernste Schäden erwarten", hieß es von der Region. Die untere Naturschutzbehörde habe sich nach intensiver Abwägung zwischen Artenschutz und den berechtigten Interessen der Tierhalter für das Erteilen einer Ausnahmegenehmigung entschieden.

Das betroffene Revier ist der Genehmigung zufolge relativ groß und umfasst mehrere Kommunen. Die Region kommunizierte allerdings nicht, um welches Revier es sich handelt. Der Grund: In der Vergangenheit gab es nach ähnlichen Ankündigungen Proteste gegen den Abschuss.

Strenge Auflagen für den Abschuss des Wolfes

Für den Abschuss des Wolfes gibt es strenge Auflagen. So soll er etwa unter größtmöglicher Schonung des Tieres erfolgen, heißt es in der Genehmigung. Wildtiere dürften dabei nicht mehr als nötig beunruhigt werden. Nach jedem Abschuss eines Einzeltieres muss laut der Regelung zwei Wochen abgewartet werden, ob in dem Revier die Nutztierrisse aufhören.

Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
  • bekanntmachungen.region-hannover.de: Ausnahmegenehmigung Wolf
  • hannover.de: Region Hannover erteilt Ausnahmegenehmigung zur Wolfsentnahme
  • haz.de: "Wolf in der Region Hannover zum Abschuss freigegeben"
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