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Hannover: Vierjähriger zu Tode misshandelt – hartes Urteil gefordert


Hartes Urteil für Kinderquäler gefordert

Von dpa, t-online
05.12.2023Lesedauer: 1 Min.
Ein Justizbeamter steht in einem Saal des Landgerichts Hannover (Symbolbild): Jetzt wurde in einem Fall schwere Kindesmisshandlung entschieden.Vergrößern des BildesEin Justizbeamter steht in einem Saal des Landgerichts Hannover (Symbolbild): Jetzt wurde in einem Fall schwerer Kindesmisshandlung entschieden. (Quelle: Rainer Droese/localpic/imago images)
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Was der kleine Fabian aus Barsinghausen erleben musste, ist unmenschlich und kaum vorstellbar. Seinen Peinigern droht eine Haftstrafe bis zu ihrem eigenen Tod.

Ein vierjähriger Junge starb in Barsinghausen nach monatelanger schwerer Misshandlung durch seine Mutter und ihren Lebensgefährten. Die beiden Angeklagten müssen sich nun wegen Mordes durch Unterlassen vor dem Landgericht Hannover verantworten. Die Staatsanwaltschaft forderte am Dienstag lebenslange Haftstrafen für beide und die Feststellung der besonderen Schwere der Schuld. Das würde eine vorzeitige Entlassung nach 15 Jahren ausschließen.

Die Anklagevertreterin schilderte das grausame Martyrium, das der kleine Fabian erleiden musste, bis er am 12. oder 13. Januar 2023 starb. Die 29-jährige Mutter und ihr 34-jähriger Partner hätten den vierjährigen Jungen körperlich und seelisch gequält, ihn hungern und dürsten lassen und ihn mit brutalen Strafen belegt.

Der Junge musste demnach nackt mit erhobenen Händen knien, wurde ohne Kleidung und Decke in eine dunkle Kammer gesperrt und mehrfach mit einem Fleischklopfer geschlagen. Als er dabei lebensgefährlich verletzt wurde, legten ihn die Angeklagten "zum Sterben" ins Zimmer seiner sechsjährigen Schwester. Schon vorher soll das Kind an Unterernährung gelitten haben.

Die Angeklagten gestanden viele der Vorwürfe – auch weil sie sich über Chat-Nachrichten und Fotos über ihre Gewalttaten ausgetauscht hatten. Auch die Schwester des Jungen, die ebenfalls misshandelt wurde, sagte als Zeugin aus.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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