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Weiter stürmisch, aber wenig Einsätze: Sturmflutgefahr

Hannover  

Weiter stürmisch, aber wenig Einsätze: Sturmflutgefahr

22.10.2021, 12:45 Uhr | dpa

Weiter stürmisch, aber wenig Einsätze: Sturmflutgefahr. Sturmtief - Niedersachsen

Wellen schlagen an den Strand an der Nordseeküste. Foto: Sina Schuldt/dpa (Quelle: dpa)

Der kräftige Herbststurm hat auch am Freitag Niedersachsen und Bremen noch einmal mit teils orkanartigen Böen durchgerüttelt. Besonders die Ostfriesischen Inseln und die Küste bekamen den Sturm weiter zu spüren. Auf Spiekeroog verzeichnete der Deutsche Wetterdienst (DWD) bis zum frühen Freitagnachmittag eine Böe der Windstärke 11 mit 104 Kilometern pro Stunde. Die Polizeidienststellen und Feuerwehren im Land meldeten aber keine größeren Einsätze. "Es ist viel ruhiger als angenommen", sagte ein Feuerwehrsprecher im Kreis Aurich. Spätestens bis zum Samstagmorgen sollte dem Sturm laut Wetterdienst langsam die Puste ausgehen.

Nachdem die Sturmtiefs bereits am Donnerstag über den Nordwesten hinweggezogen waren, blieben schon in der Nacht zum Freitag größere Schäden aus. "Der Sturm ist über uns hinweg gefegt, ohne Schäden anzurichten", sagte ein Sprecher der Polizei Bremen am Freitagmorgen. Der DWD registrierte im Binnenland, etwa in Bremen, in der Spitze noch Sturmböen der Stärke 8 mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 70 Kilometern pro Stunde. Der Bremer Freimarkt öffnete daher wie bereits am Donnerstag vorerst noch nicht am Mittag.

Nachdem es am Donnerstag einzelne Beeinträchtigungen gegeben hatte, normalisierte sich der Bahnverkehr am Freitag wieder. "Es hat sich wieder beruhigt", sagte eine Bahnsprecherin am Freitag. Über größere Verspätungen oder Zugausfälle im Regional- und Fernverkehr sei nichts bekannt. Auch die Bahngesellschaft Erixx meldete auf Nachfrage keine größeren Beeinträchtigungen.

An der Küste hatten die Fähren dagegen noch mit dem Sturm und in der Folge mit höheren Wasserständen zu kämpfen. Erneut fielen einzelne Fähren zu einigen Ostfriesischen Inseln aus oder verschoben sich. Betroffen waren etwa Verbindungen von und nach Langeoog, Spiekeroog und Wangerooge, wie die Fährbetriebe mitteilten.

Der Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) erwartete für das Mittags- und Nachmittagshochwasser an der Küste erneut eine leichte Sturmflut. Demnach sollte die Flut rund einen Meter höher auflaufen als das mittlere Tidehochwasser. Strände, Vorländer und auch Hafenbereiche könnten dann erneut überflutet werden. Für die Küstenschutzbauwerke sind solche leichten Sturmfluten, die statistisch bis zu zehn Mal in der Saison auftreten können, laut NLWKN keine größere Herausforderung. Zum Wochenende sollte sich die Situation wieder entspannen.

Der Deutsche Wetterdienst erwartete noch bis zum Freitagabend an der Küste Sturmböen. "Im Binnenland zeichnet sich eine Beruhigung ab", sagte ein DWD-Meteorologe. Dort sollte das stürmische Wetter spätestens am Samstagmorgen vorüber sein. Allerdings bleibt es laut Vorhersage mit Sonne, Wolken und Schauern am Wochenende wechselhaft. Die Temperaturen erreichen Höchstwerte zwischen 11 und 14 Grad.

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