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Ministerin will weniger Lebensmittelverschwendung

Hannover  

Ministerin will weniger Lebensmittelverschwendung

01.12.2021, 15:13 Uhr | dpa

Ministerin will weniger Lebensmittelverschwendung. Barbara Otte-Kinast

Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast spricht im Landtag in Hannover. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Archiv (Quelle: dpa)

Eine Stärkung der regionalen Landwirtschaft, weniger Verschwendung von Lebensmitteln und Klimabewusstsein beim Einkaufen: Diese Ziele sind Teil der Ernährungsstrategie, die Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast (CDU) am Mittwoch in Hannover vorgestellt hat.

Vor allem gehe es darum, eine gesundheitsfördernde und nachhaltigere Ernährung in Niedersachsen zu stärken, sagte Otte-Kinast. Die Ernährungsstrategie baue auf fünf Handlungsfeldern auf. Dazu zählen unter anderem auch die Gemeinschaftsverpflegung, die Ernährungsbildung oder die Lebensmittelwertschöpfung.

So solle zum Beispiel gemeinsam mit der Hochschule Osnabrück untersucht werden, wo in der Wertschöpfungskette - vom Acker bis zum Verkauf - die größten Verluste auftreten, um damit konkrete Handlungsempfehlungen zu erstellen, sagte Otte-Kinast. Zusammen mit der Universität Göttingen solle ein Klimalabel erarbeitet werden, womit Lebensmittel ausgezeichnet werden sollen.

Vorgesehen ist darüber hinaus die Stärkung von Direktvermarktung und der regionalen Märkte. Das erhöhe auch die Kommunikation zwischen den Erzeugern und den Verbrauchern. Unter anderem sollen Partnerschaften zwischen landwirtschaftlichen Betrieben und der Gemeinschaftsverpflegung in Schulen gefördert werden.

Die von Otte-Kinast präsentierte Ernährungsstrategie habe mit einer Strategie wenig zu tun, kritisierte die landwirtschaftliche Sprecherin der Grünen-Landtagsfraktion, Miriam Staudte. Notwendig sei ein Gesetz nach französischem Vorbild, das Supermärkten verbiete, genusstaugliche Lebensmittel wegzuwerfen. Auch bei der Verpflegung in Schulen oder Kindertagesstätten brauche es verpflichtende Kriterien, die regionales und biologisch erzeugtes Essen und nicht den günstigsten Anbieter bevorzuge.

Erarbeitet hat die Strategie das Zentrum für Ernährung und Hauswirtschaft Niedersachsen (ZEHN) zusammen mit anderen Institutionen.

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