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General Arlt erinnert an Evakuierungsmission

Von dpa
04.12.2021Lesedauer: 2 Min.
Brigadegeneral Arlt
Jens Arlt auf dem niedersächsischen Stützpunkt Wunstorf ein Statement ab. (Quelle: Daniel Reinhardt/dpa/Archivbild/dpa-bilder)
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Die dramatische Evakuierungsoperation in Afghanistan hat den Kommandeur der deutschen Kräfte bei der Luftbrücke aus Kabul, Jens Arlt, geprägt. Die schwierige Mission im August unter seinem Kommando habe sein Bild vom Soldatenberuf geschärft, sagte der in Hannover geborene Arlt der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" (Samstag). "Es war die härteste Form, die ich je erlebt habe - sowohl von der zeitlichen Intensität, der Eindrücke bis hin zu Dingen, die ich vor Ort entscheiden oder machen musste", sagte der Brigadegeneral der Fallschirmjäger.

Arlt erinnerte an die verheerenden Umstände und das Leid, das die deutschen Soldatinnen und Soldaten am Flughafen von Kabul erlebten. Vor den Toren habe ein großer "Pfropf" an Menschen ins Innere gedrängt, um das Land vor den Taliban zu verlassen. "Wir haben Dinge gesehen, die außerhalb der Vorstellungsnormen sind", sagte Arlt. "Man hat Frauen und Kinder weggedrängt, Kinder sind aus Frustration und Aussichtslosigkeit angereicht worden - teilweise sogar geworfen. Es wurde auch versucht, über Kinder Zugang zu erlangen. Und später wurden diese einfach weggeschmissen - nicht weggelegt."

Der Stress und die Belastung seien für die eingesetzten Soldatinnen und Soldaten hoch gewesen, sagte Arlt. Auf der Basis in Usbekistan seien Militärseelsorger zur Stelle gewesen. Anfangs sei das belächelt worden, dann aber "immens gut" angenommen, sagte Arlt der Zeitung. "Ich habe viel mit meinen Männern und Frauen gesprochen und immer wieder gesagt: "Passt aufeinander auf, sprecht miteinander und redet es euch nicht schön. Gebt euch keinen Illusionen hin." Wenn sie sehen, wie zum Beispiel mit Frauen und Kindern umgegangen wurde, konnten sie ruhig weinen und sollten menschlich bleiben. Ich habe auch geweint."

Unter Arlts Kommando hatten die fast 500 Soldatinnen und Soldaten des deutschen Evakuierungsverbandes mehr als 5300 Menschen aus 45 Ländern in Sicherheit gebracht. Arlt hatte für seine Arbeit das Bundesverdienstkreuz erhalten.

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