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SPD: Günther stellt gutes Verhältnis zu Hamburg auf Probe

Wegen Corona-Lockerungen  

SPD: Günther stellt gutes Verhältnis zu Hamburg auf Probe

12.02.2021, 14:18 Uhr | dpa

SPD: Günther stellt gutes Verhältnis zu Hamburg auf Probe. Daniel Günther (CDU), Ministerpräsident von Schleswig-Holstein (Symbolbild): Er hatte die Lockerungen des Lockdowns für Schleswig-Holstein verkündet. (Quelle: dpa/Axel Heimken)

Daniel Günther (CDU), Ministerpräsident von Schleswig-Holstein (Symbolbild): Er hatte die Lockerungen des Lockdowns für Schleswig-Holstein verkündet. (Quelle: Axel Heimken/dpa)

In Schleswig-Holstein dürfen ab dem 1. März einige Branchen die Arbeit wieder aufnehmen. Für die Entscheidung steht Daniel Günther stark in der Kritik – vor allem wegen fehlender Absprachen mit der Stadt Hamburg.

Der SPD-Landtagsabgeordnete Kai Vogel hat Schleswig-Holsteins Landesregierung fehlende Absprachen mit Hamburg bei geplanten Corona-Lockerungen vorgeworfen. "Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) stellt durch sein Verhalten das gute Verhältnis erneut auf die Probe", sagte Vogel am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. "Wir alle erinnern uns noch an das Kommunikationsdesaster zu Beginn der Pandemie und die Probleme, die für Hamburger und Schleswig-Holsteiner daraus entstanden."

Noch am Donnerstag habe der Regierungschef im Landtag eine gemeinsame Absprache mit den norddeutschen Bundesländern für notwendig erklärt, sagte Vogel. "Offensichtlich sind seine Worte schon weniger als einen Tag später nichts als heiße Luft." Anders könne es nicht verstanden werden, warum das Land ab 1. März Blumenläden, Nagelstudios, Gartencenter und Zoos öffne, während Hamburg dort keine Öffnung plane. "Das wird einen Shopping- und Besuchstourismus erzeugen, der in der jetzigen Phase der Pandemie unbedingt vermieden werden sollte."

Beide Landesregierungen betonten immer wieder die enge freundschaftliche Beziehung, sagte Vogel. "Wer sich als guten Freund bezeichnet, darf den anderen nicht immer wieder mit Alleingängen vor dem Kopf stoßen." Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank (Grüne) hatte die von Schleswig-Holstein und auch Niedersachsen angekündigten Lockerungen am Donnerstag scharf kritisiert. Alle Länder täten gut daran, die Beschlüsse der Ministerpräsidenten mit der Kanzlerin von Mittwochabend ernstzunehmen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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