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Schleswig-Holstein übernimmt von Dänemark 55.000 Astrazeneca-Dosen

"Tag der großen Freude"  

Land übernimmt von Dänemark 55.000 Astrazeneca-Dosen

10.05.2021, 13:00 Uhr | dpa

Schleswig-Holstein übernimmt von Dänemark 55.000 Astrazeneca-Dosen. Eine Spritze mit dem Corona-Impfstoff von AstraZeneca wird aufgezogen (Symbolbild): Über die 55.000 Dosen des Impfstoffes wurde ein Vertrag der beiden Länder unterzeichnet. (Quelle: dpa/Matthias Bein)

Eine Spritze mit dem Corona-Impfstoff von AstraZeneca wird aufgezogen (Symbolbild): Über die 55.000 Dosen des Impfstoffes wurde ein Vertrag der beiden Länder unterzeichnet. (Quelle: Matthias Bein/dpa)

In Dänemark wurden die Impfungen mit dem Stoff von Astrazeneca ausgesetzt. Damit die Dosen nicht ungenutzt bleiben, wurden sie nun an Schleswig-Holstein übergeben.

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther hat am Montag von Dänemark 55.000 Dosen des Corona-Impfstoffes Astrazeneca entgegengenommen, die das Königreich derzeit nicht in Anspruch nimmt.

"Das ist ein Tag der großen Freude", sagte der CDU-Politiker am Grenzübergang Ellund. Schleswig-Holstein wird den Impfstoff des schwedisch-britischen Herstellers später zurückerstatten. Bis spätestens 7. Juli werde dies geschehen, sagte Günther. Dänemark hat den Einsatz dieses Präparates momentan ausgesetzt.

Gute Nachbarschaft zwischen den Ländern

Günther sagte, er wolle sich auch mit Astrazeneca impfen lassen. Er habe sich mit seinem Hausarzt in Verbindung gesetzt, um möglichst schnell einen Termin zu bekommen. Er würde sich freuen, wenn möglichst viele dem Beispiel folgten. "Denn je mehr Fahrt die Impfkampagne aufnimmt, desto besser."

Der Regierungschef dankte dem dänischen Generalkonsul Kim Andersen für die Unterstützung. "Das zeigt, was für eine gute Nachbarschaft wir miteinander pflegen." Über die Ausleihe des Impfstoffs hatte der Bund mit Dänemark einen Vertrag abgeschlossen.

In Schleswig-Holstein sind nach Angaben des Robert Koch-Instituts bis einschließlich Sonntag insgesamt 1,2 Millionen Impfungen gegen Covid-19 verabreicht worden. Die Impfquote bei den Erstimpfungen ist mit 30,6 Prozent die fünftniedrigste in Deutschland. Vollständig geimpft sind im Norden gut 321.000 Menschen. Hier ist die Quote mit 11,1 Prozent die vierthöchste.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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