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Grüne und FDP im Norden gewinnen weiter Mitglieder

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Grüne und FDP im Norden gewinnen weiter Mitglieder

16.09.2021, 07:11 Uhr | dpa

Grüne und FDP im Norden gewinnen weiter Mitglieder. Landtag Schleswig-Holstein

Landtagsabgeordnete tagen im Plenarsaal. Foto: Axel Heimken/dpa (Quelle: dpa)

Die einen werden immer größer, die anderen etwas kleiner - die Mitgliederzahlen der Parteien in Schleswig-Holstein entwickeln sich unterschiedlich. Während vor allem bei den Grünen seit Jahren neue Mitglieder dazukommen, verliert die größte Landespartei CDU sukzessive welche, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur unter den im Landtag vertretenen Parteien ergab.

Ende August hatte die Union im Norden noch 17.807 Mitglieder, 565 weniger als ein Jahr zuvor. "Dies entspricht leider dem normalen Trend unserer Mitgliederentwicklung der vergangenen Jahre", sagte ein Sprecher. Ausreißer nach oben oder unten gebe es in der Mitgliederstatistik durch den Bundestagswahlkampf nicht.

Die mit einst 34.000 Genossen mitgliederstärkste Partei SPD hatte Ende 2020 nur noch 16.039 Mitglieder. Bei den Sozialdemokraten macht sich der Wahlkampf aber bei den Eintritten bemerkbar. "Parallel zum Aufschwung der SPD in den Umfragen haben ab Mitte August auch die Beitritte zugenommen", sagte ein Sprecher.

Am stärksten wachsende Partei sind aber weiter die Grünen. Ihre Mitgliederzahl lag Ende August bei 5310. Das waren 768 mehr als Ende August 2020. "Das zeigt: Es gibt viele Menschen, die sich politische Erneuerung wünschen und bereit sind, sich dafür zu engagieren", sagte ein Sprecher.

Die Nord-Liberalen nähern sich der 3000er-Marke. Ende August hatte die FDP 2953 Mitglieder. Das waren 349 mehr als ein Jahr zuvor. "Die FDP Schleswig-Holstein hat in den vergangenen Wochen des Bundestagswahlkampfes viele neue Mitglieder gewonnen", sagte eine Sprecherin.

Der SSW zählte im Jahr 2000 noch fast 4500 Mitglieder, stand Ende 2020 bei rund 3200 Mitgliedern. "Es sind aber im Laufe des Wahlkampfes mehr Menschen beim SSW eingetreten", sagte ein Sprecher.

Die AfD reagierte auf die Anfrage nicht.

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